Morgen steht ein von mir mit ausgerichtetes Sommerfest an, und ich habe kurz überlegt, ob ich zum Buffet ebenjenes "Bestattungsbrot" als Troll-Snack beisteuern soll. Möglicherweise würde es dem einen oder anderen Gast schmecken. Ich könnte auch testamentarisch verfügen, dass diese käsige Ungeheuerlichkeit auf meiner Trauerfeier gereicht wird ...
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Freitag, 12. Juni 2026
Over my dead body!
Ich bin jemand, der sich, nicht zuletzt für dieses Blog, gerne von Koch- und Backrezepten inspirieren lässt und allgemein kein Problem damit hat, kulinarisches Neuland zu betreten. Eins jedoch werde ich – nach reiflicher Überlegung – nicht ausprobieren: Funeral Bread. Dabei handelt es sich um ein "potluck offering that’s popular in some parts of Minnesota and North Dakota", das aus drei Zutaten besteht: Zimtbrot, Cheez Whiz und in Scheiben geschnittene grüne Oliven (ggf. mit Paprikafüllung). Ganz recht: Schmelzkäse und Oliven (an sich eine einleuchtende Kombination) werden auf zimtschneckenartigem Gebäck ausgebreitet! Zwar sind laut dem TYWKIWDBI-Beitrag, in dem mir die Perversität begegnete, auch Brotsorten "with a little less flair" als Basis gestattet, doch hat die Cinnamon-swirl-Variante wohl besonders im Städtchen Roseau, Minn., ihre eingefleischten Fans, welche sie traditionell nach der Messe oder beim Leichenschmaus (daher der Name) schnabulieren.
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