Freitag, 27. Juli 2018

Hitzegedanken

Draußen hat's 35 Grad, in meinem Wohnzimmer "nur" 28,5, weswegen ich dankbar bin, heute nicht das Haus verlassen zu müssen. Die Zutaten für einen wohltuenden Tomaten-Brot-Salat (Panzanella, s. Foto) hatte ich mir wohlweislich gestern besorgt.

Warum sprechen wir nur dann von "schlechtem Wetter", "Mist-", "Drecks-" oder "Sch**ßwetter" (= "Scheißwetter"), wenn es regnet, stürmt und dreckig-trüb, grau, bewölkt ist? Das momentan herrschende Wetter ist doch alles andere als schön, und dies ist auch das allgemeine Empfinden, aber niemand traut sich, klipp und klar zu sagen: Das Wetter ist schlecht, ja regelrecht mies. Oder was ist es sonst? Zu sommerlich? "Hyper-schön"?  

Ob man am Ende des Monats trotz allem lesen wird, dieser Juli sei der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnung gewesen? Naa, das glaube ich dann doch nicht.

Als würde es nicht reichen, dass die Sonne verrückt spielt, wird auch noch auf dem Mars Wasser in flüssigem Zustand nachgewiesen, und heute Abend gibt es eine Mondfinsternis. Ich habe übrigens geplant, während ganz Deutschland auf den sog. Blutmond starrt, den größten Diamantendiebstahl aller Zeiten durchzuführen. Wer bei dem historischen heist mitmachen will --> Kommentar abgeben!

(Rechts oben erkennt man meinen aus diesem Blog bekannten Ventilator.)

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