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Mittwoch, 7. Januar 2026

Fragen, die ich mir selbst stelle

Neulich las ich eine Rezension des Films "To a Land Unknown" (D/DK/F/GR/NL/PS/QA/SA/UK 2024). Man beachte die Klammer: Es handelt sich um eine deutsch-dänisch-französisch-griechisch-niederländisch-palästinensisch-katarisch-saudi-arabisch-britische Co-Produktion! Da fragte ich mich, ob hier mit neun Ländern ein Rekord vorliegt oder ob es schon mal eine Produktion gab, an der noch mehr Nationen mitgewirkt haben.

Leider hilft mir das Internet nicht weiter. Zwar stößt man leicht auf den im Guinness-Buch als "Film mit den meisten Regisseuren" geführten "The Owner" von 2012, zu welchem 25 Filmschaffende aus 13 Ländern Szenen beigesteuert haben (da fällt mir ein: Ich möchte mal "Paris, je t'aime" sehen), aber das Ergebnis bzw. die Zusammenführung dieser Kollaboration wurde, soweit ich erkennen kann, nicht von Unternehmen oder Gesellschaften aus 13 Ländern produziert und finanziert. Wenn jemand ein Beispiel für eine tatsächliche Co-Produktion mit zehn oder mehr beteiligten Ländern findet: Bitte melde dich!

Freitag, 20. Juni 2025

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Darf Foie gras in Deutschland verkauft werden?

Im Grunde kenne ich die Antwort seit dieser Woche, denn da habe ich in einem Kühlregal bei Edeka gleich mehrere Sorten von Foie gras gesehen, und ich gehe davon aus, dass Edeka nicht gegen geltendes Recht verstößt. Ich hatte allerdings im Hinterkopf gespeichert, dass der Handel mit Stopfleber hierzulande ebenso untersagt wäre wie die Herstellung derselben. Nun sagt mir Google: Zwar ist das Zwangsfüttern von Tieren in vielen Ländern Europas, darunter in Deutschland, sehr wohl verboten, jedoch darf die auf solche Weise "verfeinerte" Innerei von Frankreich, wo diese Grausamkeit als TrAdiTiOn verbrämt und als schützenswert erklärt wurde, nach Deutschland importiert und in den Handel gebracht werden.

"Eigentlich dürfte die Herstellung von Stopfleber in einem EU-Mitgliedsstaat kein Thema sein. Die EU-Richtlinie 98/58CE (insbesondere Anhang 24 zu Art.4) verbietet die Produktion von Stopfleber bereits seit 1999. Danach darf die Art des Fütterns bei Tieren 'keine unnötigen Leiden oder Schäden' verursachen. Die Richtlinie lässt jedoch Ausnahmen zu und muss darüber hinaus nicht zwingend umgesetzt werden. Schlussendlich liegt es am freien Binnenmarkt, dass der Import von Stopfleber innerhalb aller EU-Staaten weiter zugelassen wird. Deshalb wird auch in Deutschland immer noch Stopfleber verkauft. Um sich weiter abzusichern, erklärte Frankreich im Jahr 2005 Foie Gras sogar zum nationalen und gastronomischen Kulturerbe." (LTO)

Warum ist mir das Zeug bisher noch nie in deutschen Kaufhallen begegnet? Wahrscheinlich ist es wirklich eine Seltenheit, die Nachfrage potentiell gering. Tatsächlich befindet sich die erwähnte Edeka-Filiale in einer Gegend, wo man noch am ehesten die entsprechende Klientel findet ...

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Recycling im Krankenlager

Schließlich hat "es" mich doch noch erwischt und ich bin mit mittelschwerem Covid-19-Verlauf ans Bett gefesselt. Damit dies nicht einer dieser typischen (aber gebt's zu: bei mir sehr seltenen!) "Sorry fürs Nicht-Bloggen"-Beiträge wird, habe ich kurz im Archiv meines alten Blogs (2006-2012) gekramt und ein paar eventuell nicht uninteressante Beiträge aus dem Jahr 2010 herausgesucht, die ich hier unredigiert und unbearbeitet reposten möchte. Dafür reicht meine Kraft gerade noch.

#891 --- 22.10.2010, 10:44
Hier fehlt eine Überschrift
Erst 7 Postings gab es diesen Monat - meine Leser sind zurecht enttäuscht. Man glaube mir aber, dass ich im Moment ein wenig gestresst bin. Ich muss mehrere hundert Seiten in Word 2007 formatieren, ein Seminar vorbereiten, einen Job und eine Wohnung suchen, und morgen fahre ich zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten nach Frankfurt (diesmal zu einer Titanic-Online-Autoren-Konferenz - da muss ich dabei sein). Ich habe aber schon ein paar Ideen für zukünftige Beiträge, keine Sorge.

#872 --- 15.09.2010, 11:38
Die besten Weblogs
Heute: Ein Blog mit gesammelten Entschuldigungen von Bloggern fürs Nichtposten, von "Ich hatte einen leichten Herzinfarkt" bis "Ich habe an einem Megan-Fox-Sim gearbeitet". Sorry I Haven't Posted.

#912 --- 07.12.2010, 17:18
Winter
Wir befinden uns, das muss einmal erwähnt werden, immer noch im Herbst! Dabei kommt es mir im Moment so vor, als würde der Winter gerade zu Ende gehen, machen sich doch die Schneemassen schon wieder daran, mirnixdirnix zu tauen. (Ich kann mir nie merken, was es mit der Anomalie des Wassers auf sich hat. Schmilzt Eis bei 0° oder +4° Celsius?)
Deshalb soll es hier im Blog wenigstens schneien.
(Anm. 2022: Mit einer simplen Javascript-Einbindung, snow.js, ließ ich auf meinem Blog vor grünem Hintergrund weiße Flöckchen rieseln. So was war halt einer der Vorteile einer privaten, also richtig privaten Homepage.
Das mit dem Flattr-Button war ein Witz.)

#883 --- 30.09.2010, 12:30
Fragen, die ich mir selbst stelle
Heute: Was sind eigentlich das kleine und das große Einmaleins?
Antwort: Das kleine Einmaleins sind alle Produkte aus zwei Zahlen von 1 bis 10, das große Einmaleins geht bis 20. Das hatten wir natürlich auch in der Schule, aber es wurde nicht so genannt. Ohje, ich erinnere mich noch an Mathestunden mit Herrn Birnbaum, die damit begannen, dass jeder Schüler nach einer Quadratzahl bis zu 202 gefragt wurde. Da half wirklich nur Auswendiglernen ...

#904 --- 21.11.2010, 13:36
Glas
Ich habe den Eindruck - und diesen ließ ich gestern durch eine andere Person bestätigen - dass seit diesem Jahr erheblich mehr Glasscherben auf den Fuß- und Radwegen liegen als zuvor. Ich bilde mir ein, es begann konkret im Sommer, zur Zeit der Fußball-WM. Die Menschen entwickelten eine neue Gute-Laune-Straßenkultur ("Kultur"), zu der auch das ausgelassene Flaschenschmeißen gehört. Das war während der WM '06 noch nicht so krass. Es wird Zeit für eine Kampagne gegen diese Unsitte. Angelehnt an den verrückten Amerikaner mit seiner "The rents are too damn high!"-Partei soll sie lauten: "There's too much glass on the damn streets!"

#920 --- 21.12.2010, 17:36
Die großen Fragen der Menschheit - gestellt von BILD.de
>> Warum schliddern unsere Busse?
>> Überrollt uns die Noro-Virus-Walze?
>> Müssen wir Deutsche wieder für ganz Europa blechen?
>> Wem gehört der Hintern-Hit aus dem Internet?
>> Zerhackte Riesenstorch Inselbewohner?
>> Wer schreibt die Dialoge für Sex-Filme?
>> Verschlimmerte Mondfinsternis Winter-Chaos?

Freitag, 18. März 2022

Fragen, die ich mir selbst stelle

Dies ist eigentlich eine Follow-up-Frage zu einer nicht wirklich beantworteten Frage aus meinem alten Blog. Sie kam zu einer Zeit auf, als ich meinen festen Wohnsitz noch in Dresden hatte. Aber lest selbst:
15.11.2010
Fragen, die ich mir selbst stelle

Ich schäme mich ja fast schon ein bisschen für diese Frage, aber: Was genau machen diese "Dispatcher"-Autos, die gelegentlich auf unseren Straßen zu sehen sind? Ein Freund von mir hat einmal behauptet, der Dispatcher sei ein Computerdienst, der fehlerhaft installierte Patches wieder rückgängig macht. Aber das war wohl eher eine scherzhafte Antwort. Allerdings ist es auch eine sehr schöne Antwort. Die Wahrheit ist bestimmt langweilig, der Dispatcher wird irgendein Erstbegutachter von Verkehrsstörungen oder Havarien sein. Erwähnenswert ist zumindest noch, dass es das Wort Dispatcher auch schon in der DDR gab, wie ich einem Buch entnommen habe. Dies war eines der wenigen englischen Fremdwörter im DDR-Wortschatz. Weitere Anglizismen waren Choke (allerdings fälschlich "Chock" gesprochen), irgendein Trabiteil für den Kaltstart, und natürlich der Broiler, den man im Rest Deutschlands auch als Hendl oder Gockel kennt (Broilerkeule = Gockelhaxen ^^).
Update: Ich habe jetzt doch mal in die Wikipedia geschaut, und im "Dispatcher"-Artikel der englischen Version gibt es sogar ein Foto eines solchen Wagens aus Dresden!
Jetzt musste ich aus heiterem Himmel wieder an Dispatcher denken. Was diese Einsatzfahrzeuge tun/taten, ist mir mittlerweile im Groben klar, aber meine aktualisierte Frage wäre, ob sie immer noch existieren. Wenn ich das nächste Mal im Osten der Republik bin, werde ich die Augen besonders weit offen halten. 

Als sprachhistorischer Fakt sei noch ergänzt, dass das Wort nicht direkt aus dem Englischen, sondern über das Russische (Диспетчер) ins DDR-Lexikon gelangt ist.

Dienstag, 21. Juli 2020

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Was bedeutet der Hinweis "Steigleitung trocken", den man oft im öffentlichen Raum sieht? Was zum Kuckuck ist eine Steigleitung, und warum ist es so wichtig zu wissen, dass sie trocken ist?
Zum Glück gibt's Wikipedia. Also, eine Steigleitung ist im Grunde eine vertikale Wasserleitung. "Steigleitung trocken" ist eine von drei Unterarten (neben Trocken-Nass und Nass). Trocken heißt hier, dass die Leitung nicht mit Wasser befüllt ist; nur Feuerwehrleute können Löschwasser aus den Rohren hervorzaubern. Die anderen beiden Steigleitungen dienen "zur Erstbrandbekämpfung durch den Laien mittels Wandhydrantenschränken" (Letzteres sind diese aufklappbaren Nischen, in denen ein aufrollbarer Schlauch untergebracht ist).
Ich persönlich würde mich im Brandfall darauf beschränken, mich in Sicherheit zu bringen.

(Original geschrieben am 23.5.2012)

Mittwoch, 17. Juni 2020

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Wie funktionieren Anti-Verfärbungs-Tücher? Woher "wissen" die kleinen, weißen Stofffetzen, dass sie die beim heißen Waschen austretenden Farbstoffe bunter Textilien aufnehmen müssen, damit andere, hellere Kleidung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird?


Die Rückseite der Packung schweigt sich zu den wissenschaftlichen Grundlagen aus, benutzt aber in Bezug auf Wäsche das schöne Wort "ausbluten". Auch findet sich der Hinweis, dass die Tücher "bis 5 Jahre nach Herstelldatum" haltbar seien; als ich das letzte Mal eins verwendet habe, hat es allerdings noch hervorragend funktioniert, obwohl es deutlich älter als fünf Jahre gewesen sein muss.

Die Seite waschmaschinen-test.de erklärt, dass Farbfangtücher sich durch besonders feine Mikrofaserigkeit auszeichnen, weswegen sie Farbmoleküle schneller als die mitgewaschenen Textilien aufnehmen. Das Schweizer Testmagazin "Kassensturz" ist da kritischer: "Das Labor hat festgestellt, dass die Tüchlein selber beim Waschen Farbe annehmen. Nur nützt das nichts. Denn die anderen Textilien verfärben sich deswegen kein bisschen weniger. Nur entsteht so der irreführende Eindruck, die Tüchlein würden die andere Wäsche vor dem Verfärben schützen." 6 von 7 getesteten Tüchlein wurden als praktisch wirkungslos "entzaubert" und mit "ungenügend" bewertet. Man solle lieber ein gutes Colorwaschmittel nehmen: "Colorwaschmittel enthalten Antihaftsubstanzen gegen das Abfärben".

Bei frag-mutti.de gehen die Meinungen und Erfahrungen auseinander. Unabhängig von der Wirkung(slosigkeit) wird hier indes auf einen ganz anderen Aspekt der Tücher aufmerksam gemacht, nämlich "die Eigenschaft, sich zum Dichtungsgummi an der Tür zu bewegen", wo sie dann steckenzubleiben pflegen. Das ist mir zum Glück noch nicht passiert.

Grundsätzlich wasche ich weiße Wäsche ohnehin separat. Aber manchmal möchte man halt gerne ein etwas helleres Shirt möglichst bald wieder tragen und wirft es in einen "Kessel Buntes" mit hinein. Dabei haben die Anti-Verfärbungs-Tücher bis jetzt immer ihre Aufgabe befriedigend erfüllt.

Mittwoch, 20. November 2019

Fragen, die ich mir selbst stelle

Immer wieder hört oder liest man von sog. Klopfzeichen, derer sich beispielsweise Gefängnisinsassen bedienen, um heimlich zu kommunizieren. Wenn dabei das Morsealphabet verwendet wird, wie unterscheidet man dann kurze von langen Zeichen? Man kann doch nicht "langsamer" klopfen.

Antwort: Man verfährt entweder wie beim Klopfmorsen, wobei zwei kurz aufeinanderfolgende Knackimpulse für einen Punkt und länger auseinanderliegende Knackimpulse für einen Strich stehen, oder man greift auf einen Klopfcode zurück. Letzterer funktioniert mit einer Matrix von 5x5 Feldern, in die alle Buchstaben des Alphabets eingetragen werden, wobei man zwangsläufig einem Feld zwei Buchstaben zuordnen muss (etwa C+K oder I+J):


Ein Buchstabe wird mit zwei Zahlen übermittelt: Die erste bestimmt die Zeile, die zweite die Spalte. Das M wird also als 3 (3. Zeile von oben) und 2 (2. Spalte von links) codiert, nämlich indem man erst dreimal hintereinander und dann, nach kurzer Pause, zweimal klopft. Zugrunde liegt mithin eine einfache Polybios-Chiffre, eines der ältesten Verschlüsselungssysteme der Welt.


Mittwoch, 6. November 2019

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Was ist das Besondere an griechischem Joghurt?

Googelt man "griechischer joghurt", verweisen die ersten Treffer auf Artikel von Fit for Fun, InStyle, Men's Health u.ä. und beinhalten Schlagwörter wie "gesund", "Schlankmacher", "gute Fette" oder "kalorienarm". Wann griechischer Joghurt in Deutschland anfing zu trenden, weiß ich nicht mehr, ich schätze, vor etwa fünf Jahren (Skyr: gefühlt vor zwei Jahren). Was genau einen griechischen Joghurt ausmacht, kann ich ebenfalls nicht sagen, weswegen ich es jetzt recherchiere.

Also: Die traditionell griechische Art der Joghurtherstellung besteht darin, dass man die Molke sehr lange abtropfen lässt. Das Produkt hat am Ende des Prozesses drei Viertel seiner Ursprungsmasse verloren und eine extra cremige Konsistenz erlangt. Griechischer Joghurt enthält mehr Eiweiß als gewöhnlicher, sein Fettgehalt liegt bei 10 %. Innerhalb der EU darf Joghurt mit dieser Bezeichnung nur verkauft werden, wenn er wirklich aus Griechenland stammt, anders als in den USA, wo auch künstlich angedickter Joghurt "greek yogurt" heißen darf.

Freitag, 5. Juli 2019

Fragen, die ich mir selbst stelle

Diese Frage stelle nicht nur ich mir, sondern bestimmt auch viele andere sich: Wo soll ich dieses Behältnis entsorgen?


Das ist doch sonnenklar, mag man spontan denken, weißes Glas kommt in den Weißglascontainer. Aber so einfach ist es nicht. Bei dem Material des Odol-Mundwasserspenders handelt es sich nämlich laut Abfall-ABC des Landkreises Friesland um opalisiertes Glas, und das gehört in den Restabfall. Das hessische Äquivalent zur friesischen Restabfalltonne ist, wie weitere Recherche ergibt, die graue Restmülltonne für "alle Abfälle, die nicht verwertet werden können und nicht schadstoffhaltig sind". "Jedes Grundstück", erfährt man, "muss an die öffentliche Restmüllentsorgung angeschlossen sein und ausreichende Behälter für die Aufnahme von Restmüll vorhalten." Ich könnte auf Anhieb gar nicht sagen, ob in "meinem" Grundstück so eine Tonne steht, aber ich werde das Fläschchen schon loswerden. Geständnis: Bis jetzt habe ich es tatsächlich immer zum Weißglas gegeben.

Wissenswert ist, dass in die Braunglastonne ausschließlich braunes Glas gehört, in die Grünglastonne indes auch andersfarbiges Glas.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Fragen, die ich mir selbst stelle

Warum tragen Buchhalter in (meist amerikanischen) Filmen oft diese grünen, halbtransparenten Schirmmützen bzw. Sonnenschilde? Mit diesem Kopfutensil erscheint mir diese auch noch in modernen Produktionen auftauchende Figur ein ähnliches Klischee zu sein wie der rasende Reporter, in dessen Hutkrempe ein Zettel mit der Aufschrift "Press" steht. Bemüht man eine Suchmaschine, findet man rasch heraus, dass die green eyeshades heute zwar als Rudiment gelten, jedoch im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ihren Zweck hatten. In jenen Zeiten verströmten Glühbirnen ein sehr grelles, hartes, auf Dauer unangenehmes Licht. Um ihre Augen einigermaßen zu schonen, banden sich Personen in schreib- und lese-, sprich: lichtbedarfsintensiven Branchen wie dem Rechnungswesen und dem Journalismus jene "Visiere" über die Stirn. Weil so ein Grünstich unnatürliches Licht gut dämpft und abmildert, sind übrigens auch die Schirme der berühmten Banker's lamp seit jeher grün.

Freitag, 30. Juni 2017

Fragen, die ich mir selbst stelle

Reden wir übers Vorheizen. Mythos oder Mussvorschrift? "Bei Nichtvorheizen verlängert sich die Gesamtbackzeit" oder Sinngemäßes lese ich immer wieder auf Tiefkühlprodukten zum Aufbacken, und ich frage mich: Wie kann das Aufbacken länger dauern, wenn das Aufzubackende früher in den Ofen kommt? Während der Vorheizphase wird dem Produkt doch bereits thermische Energie zugeführt. Das läuft meinem (zugegeben sehr miesen) physikalischen Verständnis zuwider. Ist man schneller am Ziel, wenn man nicht gleichmäßig beschleunigt?

Aber befragen wir doch drei willkürlich ausgewählte Quellen zu diesem Haushaltsrätsel. ">Alle Speisen, die in kurzer Zeit bei sehr hoher Temperatur zubereitet werden, sollten in den vorgeheizten Ofen geschoben werden. Werden diese Gerichte in einen kalten Ofen eingeschoben, können sie zäh und labberig werden", behauptet die Seite hausjournal.net. "Zum Beispiel die Aufbackbrötchen oder eingefrorene Brötchen, die Sie für Ihr Sonntagsfrühstück aufbacken wollen, sollten unbedingt in den vorgeheizten Ofen." Labberige TK-Brötchen sind mir persönlich noch nie untergekommen; bei Pizza möchte ich es nicht ausschließen. Eine Begründung bleibt der Artikel allerdings schuldig. Kuchen, so weiter, könne wie Brot und Aufläufe hingegen auch in den kalten Backofen geschoben werden.

Das Magazin Chip (womit die sich so beschäftigen!) gibt meiner Logik recht: "Wenn Sie den Ofen vorheizen, dauert es in der Regel insgesamt länger bis Ihr Gericht fertig ist. Das liegt daran, dass das Auftauen und Garen des Produkts bereits während des Aufheizens geschieht." Eben! Weiter: "Bei einigen Gerichten ist es ratsam den Backofen vorzuheizen. Immer dann, wenn eine Oberfläche knusprig werden soll, kann das Nicht-Vorheizen den Geschmack beinträchtigen. Während eine Kruste erst ab einer bestimmten Temperatur gebildet wird, ist das eigentliche Gericht der langsam zunehmenden Temperatur ausgesetzt. Das kann dazu führen, dass das Gericht einen anderen Geschmack annimmt. Wenn Sie den Backofen vorheizen, können Sie sichergehen, dass Sie das bestmögliche Geschmackserlebnis bekommen." Okay, ist notiert.

Eine alte "Stimmt's?"-Kolumne aus der Zeit klärt, zum Dritten, auf, dass "Vorheizen [...] fast immer überflüssig" ist. Der Vorteil des Anwärmens bestehe lediglich darin, dass man sich auf die in Rezepten angegebenen Backzeiten eher verlassen kann. Denn, und darin gehen auch die anderen zwei Quellen d'accord, unterschiedliche "Öfen heizen sich unterschiedlich schnell auf".

Sonntag, 2. August 2015

Fragen, die ich mir selbst stelle

Wenn ich Fotos mit Photoshop bearbeite und abspeichere, sind die Dateien jedes Mal um gut 3 Megabyte größer als die Originale, selbst wenn ich noch so geringe Änderungen – etwa minimale Retuschen – vorgenommen habe. Das ist sowohl der Fall, wenn ich einfach auf "Save" klicke, als auch wenn ich "Save for Web" mit 100% Qualität wähle.

Ich habe gerade keine Idee, wie ich diese Frage mit einer handelsüblichen Suchmaschine klären könnte, aber vielleicht kann sie mir jemand von euch beantworten. So drängend ist das Problem aber auch wieder nicht ...

Donnerstag, 12. März 2015

Fragen, die ich mir selbst stelle

Wiederholt habe ich in letzter Zeit die Zutatenangabe "kosher salt" in amerikanischen Rezepten gelesen. Das irritierte mich: Wie kann Salz denn bitte nicht koscher sein, wo es doch weder mit Fleisch noch mit Milch noch überhaupt etwas mit Tieren zu tun hat?

Die Antwort ist flugs gefunden. Das Salz heißt korrekt "koshering salt", weil es gut dazu geeignet ist, damit Blutreste von der Oberfläche vom Fleisch (koscherer Tiere) zu entfernen, um dieses zu kaschern, also koscher zu machen. Der wesentliche Unterschied besteht in der Struktur der Kristalle, die im Gegensatz zu normalem Salz nicht würfelig, sondern flacher, gröber und unregelmäßig bis pyramidisch sind, was man mit einem Verfahren namens Alberger process erzielt. Außerdem ist es "nicht jodiert und auch frei von sonstigen Zusätzen, wie Fluorid und Antiklumpmittel" (zitiert nach gutefrage.net).

"An der Frage, ob koscheres Salz nun intensiver schmeckt als herkömmliches, scheiden sich die Geister – Diskussionen darüber füllen ganze Internetforen. Sehr wahrscheinlich hängen die unterschiedlichen Wahrnehmungen auch mit seinem relativen Gewicht zusammen: Koscheres Salz wiegt nämlich deutlich weniger, je nach Marke nur zwischen der Hälfte und 75 Prozent dessen, was Tafelsalz wiegt." So heißt es in einem Artikel auf diepresse.com, der kosher salt bereits vor zwei Jahren als "das neue Salz der Saison" vorstellte.

Meine Fans erwarten nun sicher, dass ich mir das Zaubergewürz alsbald bestelle. Ich überlege noch.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Fragen, die ich mir selbst stelle

Da wieder einmal der Tag der angebrochenen Schaumweinbuddeln naht, möchte ich folgende Frage ausgraben: Warum steckt man einen Löffel in eine angebrochene Sektflasche? Um die Kohlensäure zu erhalten, hört man immer wieder. Aber woher kommt das? Hat es etwas mit den Eigenschaften von Metall zu tun? Offenbar nicht, denn ich besitze besaß ein paar löffelähnliche Gegenstände aus Plastik, deren einziger Zweck im (angeblichen) Kohlensäureerhalten bestand.

(Dies ist das zweite Foto in diesem Blog, auf dem meine Hand etwas Löffelartiges hält.
Finde das andere!)

Im Internet ist dieses Thema ein Dauerbrenner. Verblüfft musste ich feststellen, dass es selbst in Expertenkreisen divergierende Meinungen gibt. In einem Physikerforum etwa ist die herrschende Meinung, das Ganze sei nur eine Legende – leider fehlt da die Quellenangabe. Die Löffelmethode wurde sogar bereits zweimal in populärwissenschaftlichen Fernsehsendungen getestet – allerdings mit unterschiedlichen Methoden und Ergebnissen. Bei "Quarks & Co." wurde offenbar lediglich die Temperatur gemessen, und es stellte sich heraus (Zitat eines Physikforums-Users): "Die Luft über dem Sekt wirkt als thermischer Isolator und verhindert den Wärmeabfluss, wenn man eine warme Sektflasche in den Kühlschrank stellt. Hängt man einen Gegenstand mit sehr guter Wärmeleitung in den Flaschenhals (z.B. einen Silberlöffel), so erhöht sich die Wärmeübergangskonstante des Systems und die Flasche kühlt schneller ab." Klingt ganz gut. Zumindest für mich als Laien.

Nun ist die Frage, ob, und wenn ja, warum das schnellere Abkühlen der Flasche den Kohlensäuregehalt begünstigt. In der Sendung "Kopfball" hat man dann sogar bestätigen können, dass die Löffel-Sekte (Sekts?) am nächsten Tag wirklich mehr Kohlensäure enthielten. Erklärung: s.o. (Kalte Getränke binden mehr Kohlensäure.) Man kann das alles zusammenfassend bei "Zeit online" nachlesen. Moneyquote: "Aus dieser Erklärung folgt sofort, dass der Löffel aus einem Material bestehen sollte, das möglichst gut die Wärme leitet. Plastiklöffel bringen also gar nichts, es muss schon Metall sein." Daraufhin habe ich meine absolut nutzlosen Utensilien guten Gewissens dem Mülleimer überantwortet.

Sonntag, 7. September 2014

Fragen, die ich mir selbst stelle


Die Flasche, in der sich das Garnier-Shampoo "Natural Beauty Arganöl und Cranberry" (!) befindet, gibt an, dass jenes Shampoo ohne Parabene daherkommt, und zwar nicht nur einmal auf der Vorderseite, sondern gleich noch dreimal auf der Rückseite. Es scheint sich um eine wichtige Information zu handeln.


Was also sind Parabene? (Dies ist die heutige Frage, die ich mir selbst stelle.)
Bei "Beyer & Söhne" erfährt man: "Parabene sind eine Gruppe von Chemikalien, die als Konservierungsstoff in kosmetischen Produkten [...] eingesetzt werden." Sie sind der Struktur von "Östrogen sehr ähnlich. Da sie über die Haut aufgenommen (dermal absorbiert) werden, wird befürchtet, dass sie den Hormonhaushalt von Menschen durcheinanderbringen können. [...] Die gesundheitlichen Schäden können nur schwer eingeschätzt werden. [...] Eines scheint jedoch gewiss zu sein: Parabene lagern sich in unserem Körper an. [...] Das Bundesinstitut für Risikobewertung misst den Parabenen eine geringe Toxizität bei und verweist darauf, dass andere Konservierungsstoffe häufig ein deutlich höheres allergisierende Potential haben. [...] 4 Parabenarten wurden in Studien an Ratten untersucht. [...] Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät Kosmetikherstellern von einer Verwendung dieser Parabene ab." Wikipedia weiß auch etwas darüber zu sagen (Stand: 6.9.2014)

Kurzum: Dass in dem Shampoo keine Parabene enthalten sind, ist bestenfalls super, schlimmstenfalls unbedenklich, wahrscheinlich aber schlicht egal.

Donnerstag, 27. März 2014

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Warum heißt Laugengebäck "Laugengebäck"?

Sicherlich ist darin ein altes Wort versteckt, das mit dem chemischen Begriff der Lauge nichts zu tun hat. Ich meine, Laugengebäck ist doch bestimmt etwas mit total langer Tradition, ein Snack aus einer Zeit, als man von Basen und Seifen noch nicht einmal geträumt hat? ODER?

Nun, Wikipedia klärt auf: Laugengebäck heißt so, weil es "vor dem Backen in eine Natronlauge (Lebensmittelzusatzstoff E 524) getaucht" wird. Wir reden also von einem hypermodernen Teigteil, das verständlicherweise im Grimmschen Wörterbuch keine Erwähnung findet. In diversen Internetforen wird die Frage gestellt, wie gesund oder ungesund Laugenstangen, -brezeln usw. wohl seien. In einem Fitness-Board heißt es dann zum Beispiel: "gaaaaaaaaaanz schlecht. Ist halt nur 'Weißbrot', was mit Hilfe von Salz gelaugt wird! Aber scheiße-lecker ist dat trotzdem..... ist nur leider weit entfernt von Vollwert, d.h. nährwert-technisch gaaaaaaaaaaaaaaanz unten!" Andererseits weiß jemand bei gesundheitsfrage.net: "Die Natronlauge auf der Brezel wird im Magen durch die Salzsäure im Magensaft zu Salz und Wasser umgewandelt, das habe ich jedenfalls mal so gelernt, dadurch wird sie total unschädlich für uns. Also genieße ruhig deine Brezeln." Ergo: Niemand wird an den beliebten Biergartennaschereien krepieren. Aber "total unschädlich" hin oder her, ein schaler Nachgeschmack bleibt: Ein Gebäck, das mit irgendwelchen "E"s "gelaugt" wird, büßt ein Stückweit an Genusspotential ein.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Was hat es mit diesen rot-weiß-blau-gestreiften rotierenden Stangen auf sich, die man vor englischen/amerikanischen Friseursalons sieht?

Antwort (frei übersetzt nach Straight Dope, wo diese Frage im Jahr 2000 gestellt wurde): Im 17. Jahrhundert war es Ärzten von Seiten der katholischen Kirche verboten, Operationen am menschlichen Körper, der als heilig galt, durchzuführen. (Ärzte waren oft gleichzeitig als Geistliche tätig, auch befanden sich die meisten medizinischen Fakultäten in Kirchenhand.)
Das Operieren übernahmen fürderhin die Barbiere, die eh schon mit allerlei scharfem Werkzeug ausgestattet waren. Es entstand der Beruf des surgeon-barbers. Als Gildeninsignie wurde eine rot-weiß-gestreifte Stange gewählt; sie repräsentierte die blutgetränkten Fetzen, die man zum Trocknen nach draußen hängte. Darauf befand sich zudem eine Art Schüssel, die das Blut bei der damals beliebten Prozedur des Aderlassens auffing. Die Stange selbst wurde Patienten in die Hand gegeben, auf dass sie diese drückten, um die Venen anschwellen zu lassen (heute bekommt man beim Blutspenden immer einen Antistressball gereicht).
Von diesen "gewöhnlichen" Kollegen wollten sich die richtigen Chirurgen irgendwann distanzieren. So kam es 1745 zum "Barber-Surgeon Company (guild) of England split up". Nach langer Debatte durften schließlich die Barbiere das Symbol weiterführen.
Heutzutage bedeuten die Stangen schlicht: "Hier werden Haare geschnitten". In der Tat gibt es derzeit vereinzelt Diskussionen darüber, ob auch Schönheitssalons diese Stäbe vor ihren Läden aufstellen dürfen. Darüber, und auch zur Frage, wie sich die Farbe Blau eingeschlichen hat, und vieles andere, weiß Wikipedia Bescheid. Siehe auch: der deutschsprachige Artikel über Bader.

(Wikimedia Commons)

Mittwoch, 13. Februar 2013

Fragen, die ich mir selbst stelle

Ich schäme mich fast für diese saudumme Frage, aber: Worin besteht der Unterschied zwischen Gewicht, Kraft und Druck?

Also, anscheinend habe ich die Eigenschaften der Größen Gewicht und Kraft jahrelang wild durcheinandergehauen. Gewicht ist nämlich eine Spezialform der Kraft, weswegen man auch Gewichtskraft sagt. Kraft allgemein "gibt an, wie stark zwei Körper aufeinander einwirken." (schuelerlexikon.de). Das Formelzeichen ist ein F mit 'nem Pfeil obendrüber, F allein steht für den Betrag, die Einheit ist 1 N (Newton). "Ein Newton (1 N) ist die Kraft, die einem Körper der Masse 1 kg eine Beschleunigung von 1 m/s² erteilt. Es ist etwa die Kraft, mit der ein Körper der Masse 100 g auf eine ruhende Unterlage drückt oder an einer Aufhängung zieht." (ebd.) Das Konzept einer Quadratsekunde kann mein Gehirn leider nicht verarbeiten. 

Nun zum Gewicht. Das definiert schuelerlexikon.de genau wie Kraft: "Die Gewichtskraft gibt an, wie stark ein Körper auf eine Unterlage drückt oder an einer Aufhängung zieht." Die Maßeinheit ist ebenfalls 1 N (häh?). Das Formelzeichen ist , bei Wikipedia allerdings . Soso. Wikipedia schreibt weiter: "Sie ist nach unten gerichtet und setzt sich im rotierenden Bezugssystem der Erde aus der Gravitationskraft und einer kleinen Korrektur durch die Zentrifugalkraft zusammen." Kann man also sagen: Gewichtskraft ist immer auf die Erde bezogen? Das täte ich akzeptieren.

Schließlich der Druck (Formelzeichen: p, Einheit: Pascal [Pa]). Bleiben wir gleich bei Wikipedia. "Druck ist das Ergebnis einer auf eine Fläche einwirkenden Kraft. Die Größe des Drucks auf die Bezugsfläche A ergibt sich ausschließlich aus der senkrecht zur Fläche stehenden Kraftkomponente Fn. Mathematisch: ."
Da sind wohl Hopfen und Malz verloren. Ich gebe zu, dass ich mich noch nie für Physik erwärmen konnte (für Mathematik schon eher); in der Schule verlor ich schnell das Interesse am Stoff und verbrachte den Unterricht lieber damit, die Bildchen im Übungsheft umzuillustrieren:

Samstag, 5. Januar 2013

Fragen, die ich mir selbst stelle

Wie ist das nun eigentlich: Muss ich als Deutscher einen Personalausweis 1.) besitzen und 2.) permanent bei mir führen? Man hört ja dazu die unterschiedlichsten Aussagen.

Das Rechtsportal Valuenet schreibt: "Deutsche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen und diesen auf Verlangen einer zur Überprüfung berechtigten Person vorzulegen. [...] Wer es unterlässt, einen Ausweis auf Verlangen einer zuständigen Stelle vorzulegen, handelt ordnungswidrig. [...] Die Ausweispflicht umfasst nur die Pflicht, einen Ausweis zu besitzen, nicht die Pflicht, einen Personalausweis bei sich zu führen. Allerdings können die Ordnungsbehörden und die Polizei [...] unter bestimmten Voraussetzungen eine Person festhalten und zur Dienststelle bringen, wenn die Identität auf andere Weise nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten festgestellt werden kann. [...] Die Ausweispflicht kann auch durch den Reisepass erfüllt werden."

Also: Ich muss entweder einen Personalausweis oder einen Reisepass besitzen. (In der Vergangenheit musste ich lernen, dass ein Reisepass nicht als Identifikation beim Blutspenden ausreicht.) Ich kann das Dokument zu Hause liegen lassen, muss das Ding aber jedem Schutzmann und jeder Schutzfrau vorzeigen können. 
Kann/soll/muss ich bei der Ausweiskontrolle die Beamten bitten, mir nach Hause zu folgen, damit ich mich dort ausweisen kann? Ja, sagt ein User im Stern-Forum: "Falls du keinen Perso dabei hast, kann die Polizei - und auch andere Ordnungsbehörden - dich aber nach Hause begleiten, um sich dort deinen Personalausweis zeigen zu lassen und die Personalien zu überprüfen."
Und ich nehme an, falls sich das als zu kompliziert erweisen sollte (wenn ich etwa hinter den 7 Bergen wohne, aber vor den 7 Bergen aufgegriffen werde) oder wenn ich Sperenzchen mache, muss ich mit auf die Wache oder bekomme ein Bußgeld auferlegt. Okay.

Donnerstag, 22. November 2012

Fragen, die ich mir selbst stelle

Heute: Was ist Instant-Mehl?

Ein Pulver, über das man Wasser gießt, und dann wird daraus Pulver? Klingt zu irre, um wahr zu sein. Im chefkoch.de-Forum wurde die ominöse Zutat schon vor über fünf Jahren diskutiert. Letztgültige Antwort: "Instantmehl ist ein handelsübliches Mehl welches in einem Spezialverfahren thermisch behandelt wird um die Kleber (Glutenstruktur) zu zerstören. Resultat:==> Beim Einrühren klumpt es unter anderem absolut nicht wird z.B.: für Paniermehl verwendet. Griffiges Mehl hat etwas die Eigenschaft, damit es nicht klumpt." 

Dass ich von der Existenz von Instant-Mehl gestern zum allerersten Mal las (in einem Rezept für Jägersoße), spricht wohl dafür, dass das Zeug nicht allzu verbreitet ist.