Dienstag, 18. Juni 2019

US-Snack-haul 2019 (9)


Reese's Stuffed with Crunchy Cookie unterscheidet sich nicht nur dahingehend von den anderen Reese's-Produkten (vgl. Teile 1 und 3), dass es mit "Crunchy Cookie" "stuffed" ist (wobei der Kern im Wesentlichen seiner Linie treu bleibt), sondern auch in der Größe: Es sind in dieser Packung zwei Big Cups in "King Size" enthalten. Die Schokokrümel im Innern bräuchte es meinetwegen gar nicht, aber schaden tun sie auch nicht. Himmlisch! 9/10

PS: In der letzten Ausgabe habe ich geschrieben, dass ich "Golden Oreos" in Deutschland noch nicht gesehen habe. Seitdem stolpere ich in jedem popeligen Bahnhofslädchen darüber.

Freitag, 14. Juni 2019

Wer Filme dreht, soll zum Arzt gehen

Nachdem ich neulich einen Filmtrailer sah, in dem w i e d e r  e i n m a l  die Phrase "from visionary director XY" (ich glaube, es war Nicolas Winding Refn) eingeblendet wurde, fasste ich den Entschluss, einen Sammelbeitrag zu schreiben, in dem ich alle Regisseure (es sind ja in der Regel Männer) aufführe, die als "visionär" vermarktet werden. Dann googelte ich und stieß ziemlich schnell auf einen gut zwei Jahre alten Artikel auf der Seite "Screen Crush": "20 Trailers that prove 'visionary director' is the most meaningless phrase in movie advertising". So konnte ich mir die Recherche sparen.

Es würde mich interessieren, wie die jeweiligen Regisseure dazu stehen. Ist es ihnen peinlich, sind sie stolz drauf, haben sie überhaupt Einfluss auf die Trailertexte? Schämen sollten sich jedenfalls jene, die ganz offensichtlich nicht besonders visionary sind; sie werden's schon wissen! "[S]ome of them are so bad that their association with the phrase devalues it completely." Für mich gibt es nur einen Regisseur, dem ich dieses Attribut zugestehe: Christopher Nolan. Prinzipiell würde ich aber dazu raten, für ein paar Jahre gänzlich auf diese Formulierung zu verzichten.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Die Reifeprüfung (nicht bestanden)


Letzte Woche gab es bei Rewe ein Kilogramm (1 kg) Aprikosen für unschlagbare 1,79 €. Oder waren es gar 1,49 €? Egal, jedenfalls war es ein großer Fehler, der Kaufversuchung zu erliegen. Nach mehr als sieben Tagen sind diese Früchte (Ursprungsland: Italien) immer noch nicht nachgereift. Ungenießbar sind sie! Warum in meinem Körbchen trotzdem die ein oder andere Marille fehlt? Weil ich es mit meinem eisernen Willen tatsächlich geschafft habe, mehrere Gramm von diesem Ausschussobst runterzuwürgen. Sauer macht ja angeblich lustig.
Schäm dich, Rewe!

Sonntag, 9. Juni 2019

Fern-östlicher Duschwahn


Manchmal muss man sich was gönnen! Aber was heißt "gönnen"? Erstens ist das hier abgebildete Produkt nicht sooo teuer, zwotens hatte ich eh noch einen Gutschein für Douglas übrig. Dort habe ich kürzlich intensiv von den Duschprodukt-Testbecken Gebrauch gemacht. Tolle Sache! Von Rituals gibt es mehrere Duschschaum-Sorten, eine wohltuender und lieblicher duftend als die andere. Mitgenommen habe ich dann The Ritual of Sakura, enthaltend "organic rice milk & cherry blossom". Ein paar verquaste Worte auf dem Spender geben dieser japanischen Spezialität, die eine ungewohnte, Rasiergel ähnliche Konsistenz hat und von der man intuitiv immer zu viel in die Handfläche presst, einen esoterischen Anstrich, den man aber easy ignorieren kann.

Freitag, 7. Juni 2019

Meine zehn zuletzt gesehenen Filme

Lords of Chaos
Der Film zu dem Buch, das ich leider immer noch nicht gelesen habe (Michael Moynihan & Didrik Søderlind, 1998), zeichnet am Beispiel der Geschehnisse um Mayhem/Dead/Burzum etc. in den 1990ern die Geschichte des norwegischen Black Metal nach und macht dabei leider vieles falsch. Etliches wird verharmlost und/oder mit unangemessener Situationskomik "aufgelockert", manche Szenen sind unnötig gory, wichtige Aspekte werden ausgelassen, die Chronologie wird mehrmals durcheinandergebracht, und überhaupt sollten an der Materie Interessierte unbedingt hinterher ausgiebiges Fact-checking betreiben (aber bitte nicht auf dem – obschon unterhaltsamen – YouTube-Kanal des Idioten Vikernes). Zu loben ist Rory Culkin, der mir schon in der tollen Miniserie "Waco" positiv aufgefallen ist, in der Rolle des Euronymous.

Der Buchladen der Florence Green (OT: The Bookshop)
Ein Feel-good-movie mit deutschem Feel-good-feeling verheißenden Titel, dessen Ende dann doch ein bisschen zu bittersüß war. Davor gibt es Höhen und Tiefen, britische ländliche Lebensart und Hochgesänge auf die Lesekultur. Die Hauptfigur wird von der immer wieder bezaubernden Emily Mortimer verkörpert.

Deadpool 2
Der erste Teil hat mir schon enorm viel Spaß gemacht, die Fortsetzung kann es mindestens mit ihm aufnehmen. Manches Mal ist man zwar geneigt zu denken "Jetzt reicht's aber auch mal mit den Metagags und dem Vierte-Wand-Durchbrechen!", aber dann muss man sich in Erinnerung rufen, dass Deadpool der einzige Marvelheld ist, der sich bewusst ist, dass er sich in einem Comic befindet, und so haben die zahlreichen internen Querverweise und das Aufbrechen des eigenen Universums eben ihre Existenzberechtigung, zumal ja auch eine stringente und nicht eben banale Geschichte erzählt wird. Es gibt (teils kaum wahrnehmbare) Gastauftritte, fetzige Musik, Action und eine Pointe nach der anderen. Genial!

Der Himmel über Berlin
Muss man ja auch mal abgehakt haben! In Erinnerung bleiben: viele Berlin-Bilder als Achtzigerjahre-Zeitzeugnisse; der jüngst verstorbene Bruno Ganz, der hier unbeabsichtigt und ganz sacht in einigen Episoden quasi auf seine spätere Paraderolle verweist; der schon vor längerer Zeit verstorbene Peter Falk, der sich selbst spielt; lange Passagen, in denen man nichts als Wortfetzen versteht. "Meditativ" ist ein einer Kritik entnommenes Prädikat, das mir zu diesem Engelsdrama von Wim Wenders passend erscheint.

Don't Worry, He Won't Get Far on Foot
Schon vor längerem habe ich über die Hintergründe geschrieben, nun habe ich Gus Van Sants Biopic über den Witzbildzeichner John Callahan endlich gesehen. Ich hätte mir mehr Einblicke in die konkrete Arbeit des portraitierten Künstlers und ins Cartoonbusiness an sich gewünscht. Der Fokus liegt indes auf dem Teufel Alkoholismus, den AA und dem Zwölf-Punkte-Programm. Die potenziell unterhaltsamen Nebencharaktere sind regelrecht verschenkt. Joaquin Phoenix macht seine Sache gut.

Living in Oblivion
Eine kaum bekannte Low-Budget-Komödie über Low-Budget-Filme von 1995, gedreht von Tom DiCillo, der jahrelang als Kameramann für Jim Jarmusch gearbeitet hat. Man sieht, hier weiß jemand, von was er da erzählt. Im Wesentlichen ist es eine Aneinanderreihung von Sketchen, gegen Ende wird's aber etwas tiefgründiger. Außerdem wird mit Farbe bzw. dem Nichtverwenden von Farbe gespielt. Und: Peter Dinklage!

Ghost Stories
Noch ein episodischer Film, genauer: drei Horrorgeschichten ("Ghost Stories" halt), die durch eine Investigations-Rahmenhandlung verknüpft sind, welche wiederum am Ende wenig befriedigend und viel zu surreal aufgelöst wird. Dieser vierte Teil oder Epilog wäre meiner Ansicht nach nicht nötig gewesen. Die drei Geistergeschichten beinhalten sehr klassische Motive und Themen, sind aber ordentlich gänsehauterzeugend inszeniert, besonders die erste. Die britische Produktion wirbt mit Martin Freeman als Hauptdarsteller, obwohl der erst in Fall Nummer drei auftaucht.

Oklahoma City
Diese Dokumentation über das Oklahoma City bombing, den bis heute schwersten Fall von domestic terrorism in den USA, sah ich zufälliger- und unheimlicherweise am Jahrestag des Anschlags. Sie ist wie zu erwarten schwer verdaulich, hat mir aber mir bisher nicht bekannte Hintergründe vermittelt, vor allem jenen, dass die Initialzündung für die Tat McVeighs tatsächlich das Waco-Massaker war (von welchem der eingangs erwähnte TV-Mehrteiler handelt).

Hotel Ruanda
Und noch ein düsteres Kapitel der Neuzeit, über das ich weniger weiß als ich sollte. Anlässlich des 25. Jahrestags habe ich auf Amazon Prime diese von bereits 2004 stammende fiktionalisierte Wiedergabe der Rettungsaktionen eines Hotelmanagers (brillant: Don Cheadle) in Kigali während der Zeit des Völkermords an den Tutsi gesehen. Sollte jede/r tun!

Holmes & Watson
Zum Schluss dann noch etwas Lustiges und gleichzeitig Unlustiges. Man kann getrost behaupten, dass "Holmes & Watson" der wohl schlechteste Film mit Will Ferrell ist. Aber selbst der mieseste Will-Ferrell-Film ist launiger als jede andere Durchschnittskomödie, zumal der wunderbare John C. Reilly als zweite Hälfte des legendären Duos einen soliden Job macht. Die Crux ist: Hätte man die beiden nicht Sherlock Holmes und Dr. Watson genannt, wäre eine einigermaßen witzige Parodie auf Rätselkrimis und period pieces im Allgemeinen rausgekommen. Sherlock Holmes so darzustellen, wie es Ferrell mit seinem typischen, normalerweise herrlichen Ferrell-acting tut, funktioniert einfach nicht, weil die Figur Holmes von Haus aus komische Charakterzüge trägt, die in anderen Verfilmungen bereits gelungener ausgelotet und persifliert worden sind. Hier ist er einfach nur ein überheblicher, begriffsstutziger Geck mit Inspektor-Gadget-Anleihen. Die Pippi-Kacka-Scherze und die aus awkwardness resultierenden Fremdscham-Momente wirken ebenfalls komplett fehl am Platze. Ärgerlich! Auf der Habenseite stehen die einigermaßen durchdachte Handlung (trotz Logiklöchern und historischen Fehlern) und die superbe Besetzung (Kelly Macdonald; Ralph Fiennes; Hugh Laurie).

Mittwoch, 5. Juni 2019

Formaggio follows function

Erinnert ihr euch noch an meinen Tipp, Käsekrümel einzuschmelzen, aushärten zu lassen und als Knabbersnack zu genießen? Ein vergleichbares Endprodukt gibt es als Italo-Import fertig zu kaufen! Weil ich einen gewissen Betrag für eine sog. qualifizierte Plus-Bestellung bei Amazon erreichen musste, blätterte ich mich durch das Lebensmittelsortiment und stieß dabei auf etwas, das ich mit Vergnügen dazuorderte:


Groksi! Allein der Name ist super. Die 60 Gramm sind rasch verspeist, was allerdings nicht ganz einfach ist. Wegen der Kleinteilig-, ja: Krümeligkeit des Produkts muss man einen Teelöffel zum Verzehr bemühen. Vielleicht ist aber auch einfach bloß die Packung auf dem Transportweg gequetscht worden. 8/10

Montag, 3. Juni 2019

Kurz notiert: Japanische Namen

Aus der FAZ vom 1. Juni 2019:

"[...] formt sich in Japan ein Bestreben, international zur herkömmlichen Schreibweise von Namen zurückzukehren. [...] die Reihenfolge von Vor- und Familiennamen soll sich ändern. Der Ministerpräsident hieße dann im Deutschen oder im Englischen nicht mehr Shinzo Abe, sondern Abe Shinzo.
Traditionell setzen die Japaner erst den Familiennamen (im Beispiel: Abe) und dann den Namen (Shinzo), den Deutsche – für Japan unpassend – als 'Vornamen' oder als 'Taufnamen' bezeichnen. Im Englischen oder Deutschen aber drehen Japaner ihre Tradition um und passen sich meist an das westliche Muster an, erst den Vornamen und dann den Familiennamen zu verwenden. Japan hebt sich dadurch von anderen asiatischen Völkern und Staaten ab. China, Taiwan, Süd- und Nordkorea folgen auch in ausländischen Sprachen ihrer Tradition und setzen den Familiennamen an den Anfang. So ist Chinas Präsident aus der Familie Xi im Deutschen Xi Jinping und Südkoreas Präsident aus der Familie Moon im Deutschen Moon Jae-in." (Anm.: Das bessere Beispiel wäre hier freilich die nordkoreanische Kim-Linie gewesen.)

"Diese Sonderrolle Japans in der Namenschreibung hat historische Wurzeln. Während der Modernisierung und Öffnung des Landes nach der Meiji-Restauration in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts blickte Japans Elite intensiv nach Europa, um zu lernen und Wissen zu sammeln. Damals habe der westliche Stil Fuß gefasst [... und] sei dann durch Englischunterricht verbreitet worden.
Heute lässt sich der sprachliche Sonderweg Japans im Kreis seiner Nachbarn als Zeichen des typischen japanischen Pragmatismus sehen, um Verwirrung zu vermeiden."

Ich befürworte diese – noch zögerlich anlaufenden – Bestrebungen, das klassische Muster zu reaktivieren. Allzu kompliziert ist es ja nun wirklich nicht.

Freitag, 31. Mai 2019

US-Snack-haul 2019 (8)


Selbst bei uns in Deutschland gibt es ja zur Zeit eine erweiterte Palette an Oreo-Sorten, die goldene habe ich allerdings noch nicht erspäht. Ihre Füllung ist mit Vanille-Geschmack, wobei ich mit verbundenen Augen nicht sagen könnte, was da genau anders ist als beim schwarz-weißen Original. Wie letzteres sind auch Golden Oreos praktisch vegan ("May contain milk"), auch wenn kein spezielles Label explizit darauf hinweist. 7/10

Mittwoch, 29. Mai 2019

Stimmt so?

Ich sah eine amerikanische Serie, und darin passierte Folgendes: Ein Mann hat gerade in einem Hafen-Diner gegessen und möchte bezahlen. Die Summe beträgt 18,50 $. Der Gast wühlt in seinem Portemonnaie und erklärt dann, sichtbar peinlich berührt, dass seine Kreditkarte gerade nicht funktioniere und er nur 20 $ in bar dabei habe. "Ich weiß, das ist nicht besonders viel Trinkgeld", entschuldigt er sich. In der nächsten Episode trifft er die Servierkraft in einem Waschsalon wieder und überreicht ihr als Wiedergutmachung bzw. "Nachzahlung" einen 10-$-Schein! Dazu muss man wissen, dass der Mann das Vertrauen der Frau, über welche er eine Ermittlung anstellt, gewinnen will und die Begegnung im Waschsalon kein Zufall war. Dennoch fand ich das bemerkenswert. Während man in Deutschland 20 Euro für den perfekten Betrag halten würde, wenn ein Essen 18,50 € kostet, geben 20 US-$ für eine 18,50-Mahlzeit – in einem übrigens nicht sonderlich edlen Lokal – Anlass zu Scham und Erklärungsdruck. In anderen Filmproduktionen sah man schon Fünfziger den Besitzer wechseln und Knausrigkeitsvorwürfe nach einem 20-Dollar-tip aufbranden.

Es ist aber auch kompliziert! Reist man in ein fremdes Land, ist man gut beraten, sich im Vorfeld intensiv mit den dortigen Trinkgeldgepflogenheiten zu befassen. Hätte ich jemals vor, die USA zu besuchen, würde ich stundenlang YouTube-Tutorials zum Thema (die es garantiert gibt) studieren. Anderswo ist es eine grobe Verfehlung, überhaupt Trinkgeld zu geben. Manchmal heißt es auch "Tipping ist in der Regel unerwünscht, in westlichen Restaurants gilt es hingegen als unhöflich, nichts zu geben". Kann man sich nicht mal auf einen weltweiten Standard einigen? Was macht die UNO eigentlich den ganzen Tag?

In Deutschland habe ich mir angewöhnt, bei Gaststättenbesuchen möglichst genau 10 Prozent zu geben, und habe dafür noch nie säuerliche Blicke geerntet. Im Taxi runde ich auf den übernächsten Euro auf, Bringdienstpersonen drücke ich je nach Lieferzeit 1 oder 2 Euro extra in die Hand. Was in gehobenen Hotels fürs Koffertragen oder was gegenüber Möbelpackern angemessen ist, wüsste ich nicht; zum Glück komme ich eher selten in die Verlegenheit, mir darüber Gedanken zu machen.

Montag, 27. Mai 2019

Kennen Sie Mangosteen?

In der Feinskostabteilung von Galeria Kaufhof (die bei uns immer noch so heißt, obwohl es ja offiziell nur noch die "Galeria Karstadt Kaufhof" gibt) entdeckte ich eine mir bis dahin unbekannte Obstsorte mit dem Namen Mangosteen. Als "Königin der Früchte" wurde sie angepriesen. Ich wollte wissen, ob diese hochmütige Betitelung einer Geschmacksprobe standhalten würde, und kaufte zwei Früchte zum wahrlich royalen Preis von 3 Euro.


Die Mangosteen, die man auch Mangostane schreiben kann, lässt sich nur unter Zuhilfenahme kräftigen Werkzeugs öffnen. Ratsam ist, sie wie ein Frühstücksei zu "köpfen". Sodann kann man das an Lychees erinnernde Fruchtfleisch operativ entfernen. Das macht Spaß. Mehr als zwei Teelöffel voll kommt dabei nicht ans Tageslicht. Köstlich ist es allerdings, nicht zu süß, nicht zu sauer, am ehesten mit der schon genannten Lychee vergleichbar. Die auf der Malaiischen Halbinsel heimische Frucht ist reich an Antioxidantien und spielt in der traditionellen südostasiatischen Medizin eine wichtige Rolle.

Samstag, 25. Mai 2019

26 obskure Kreuzworträtsel-Lösungen (mit Bonus!)

  • Schleppanker: Warp (Homonym zu "Kettgarn", vgl. Eintrag vom 5.3.17)
  • Hebebaum: Spake
  • Schmelzwasserrinne: Asar
  • abgedeckter Getreidehaufen: Feime
  • Sofortgeschäft: Loko
  • Grasspitze: Spier
  • Hochgebirgsschuttstrom: Mure
  • synthetische Faser: Diolen
  • Palmenart: Ita
  • Kapuzineraffe: Sai
  • jap. Heiligtum: Ese
  • Lukeneinfassung (seem.): Süll
  • ein Fechtangriff: Filo
  • Bitterholzgewächs: Oba
  • ein km Garn in Gramm: Tex
  • Gemsbüffel: Anoa
  • gefangene Fischmenge: Hol 
  • Morast: Ried
  • Tafelaufsatz im MA.: Nef
  • kurzgehörnte Gebirgsziege: Tahre
  • dünne Baumwollschnur: Gimpe
  • Schiffsanlegebalken: Dalbe
  • Backtrog: Molle
  • südam. Knollenfrucht: Oca
  • Tiefseebereich: Hadal
  • Einraumhaus: Gaden

Bonus. Regelmäßig werden im Kreuzworträtsel weibliche Personennamen abgefragt, die mir in der echten Welt noch nie begegnet sind. Seit einer Weile sammle ich auch diese. Hier sind die ersten sechs:

  • Frauenkosename: Kikki
  • Frauenkurzname: Wendi
  • Frauenkurzname: Marga
  • Frauenname: Etta
  • Frauenname: Gesa
  • Frauenname: Oliva

Freitag, 24. Mai 2019

Unlimited frustration

Inzwischen nutzen ja alle Menschen Spotify, jawohl, alle Menschen. Außer ich. Weil ich Amazon-Fan und Prime-Kunde bin, habe ich auf das Pferd "Amazon Music Unlimited" (das vormals "Prime Music" hieß, soweit ich mich erinnere) gesetzt und höre darüber die meiste Musik.

Doch ein kurzer rant sei mir gestattet: Dieser Musikdienst, und im Speziellen die dazugehörige App, ist das Schlechteste an ganz Amazon! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Suchfunktion taugt nichts! Gibt man den Namen einer Band ein, tauchen manchmal irgendwelche Alben mit Titeln, in welchem Bestandteile des Bandnamens vorkommen, noch vor Releases nämlicher Band auf. Die Synchronisation ist oft fehlerhaft. Sollte die Anwendung im Browser ausnahmsweise wissen, bis wie weit ich beim letzten Mal mit der App gehört habe, bringt es nichts, auf den zuletzt gehörten Titel zu klicken, weil sodann alles, was man bis dahin gehört hat, wiedergegeben wird; entsprechende Alben werden mithin in umgekehrter Track-Reihenfolge gespielt. Pausiert man ein Stück, kann man beim nächsten Öffnen der App nicht an der pausierten Stelle weiterhören, sondern wird an den Anfang zurückgeworfen. Das handling und die ganze usability ist unintuitiv und macht einfach keinen Spaß. Bei Alben gibt es die Funktionen "Zu Meine Musik hinzufügen", "Zur Playlist hinzufügen" und "Zur Wiedergabeliste hinzufügen": WO IST DA DER UNTERSCHIED? Die Empfehlungen sind stets für den Arsch; noch nie habe ich auf diese Weise etwas Interessantes entdeckt (Oh, wie ich die goldenen last.fm-Zeiten vermisse!).

Immerhin die Auswahl von Interpreten ist recht ordentlich, und ich vertraue darauf, dass Amazon an einer Verbesserung arbeitet.