Samstag, 12. September 2026

Nostalgische Gefühle beim Dateienöffnen

Wie dürfen Dateien auf modernen Betriebssystemen benannt werden? Ich habe ja noch Zeiten erlebt, in denen sich sämtliche Sonderzeichen verboten; und durften Dateinamen nicht eine bestimme Zeichenzahl (ich meine, acht) nicht überschreiten?

Die IT Center University of Cologne hält Empfehlungen für Benennungen von Dateien/Ordnern bereit. Nach wie vor unter Windows nicht erlaubt sind demnach die Zeichen \ / : * ? " <  > und |. Das war mir bekannt. "Erlaubt, aber nicht empfohlen" sind "Umlaute und Leerzeichen. Windows 11 kann mit diesen Zeichen umgehen, Server häufig jedoch nicht, wodurch Fehler auftreten können".

Neulich erhielt ich eine dienstliche E-Mail mit einem angehängten JPG, dessen Dateiname den Buchstaben ä sowie ein Ausrufezeichen enthielt. Ich lud das Bild herunter ... und konnte es nicht anschauen! "Fehler beim Öffnen der Datei", sagte eine Fehlermeldung. Ich bin ein wenig stolz auf mich, dass ich nach wenigen Sekunden von selbst darauf kam, dass die Benennung der Datei schuld daran sein könnte. Ich entfernte zunächst das Ausrufezeichen – die Fehlermeldung kam erneut. Dann tilgte ich den Umlaut, fügte an seiner statt ein a ein und tadaa!, das Bild ließ sich öffnen (mit XnView, meinem Standard-Bildbetrachtungsprogramm). Danach wurde es erratisch. Ich schloss die Datei, ersetzte testweise das a wieder durch ein ä, doch das Bild ließ sich weiterhin öffnen. Klar, auf meiner Festplatte liegen zig andere Files mit ä, ö und/oder ü im Namen, mit denen ich auch nie Probleme hatte. Der Faktor "Mailversand" scheint hier eine Rolle gespielt zu haben. Tiefer mag ich in die Materie nicht einsteigen.

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