Dienstag, 9. April 2019

Gerste und Malz verloren?

Neulich entdeckte ich beim Stöbern im Internet etwas ganz und gar Magisches: eine Flüssigkeit namens Gerstenmalz, die angeblich als Brotaufstrich taugt und in Farbe und Konsistenz meinem geliebten Zuckerrübensirup ähnelt.

Das Produkt hätte eigentlich bei Alnatura erhältlich sein sollen, war es aber nicht (ich berichtete), weshalb ich für rund 10 Euro ein Glas bei Amazon bestellte.


Eine Kollegin äußerte, wohl um mich zu ärgern, den Verdacht, dass das bestimmt so ähnlich wie Marmite schmecke, aber diese Mutmaßung konnte ich sofort vom Tisch wischen. Ich probierte erst einmal einen halben Teelöffel ... und fand den Geschmack zunächst interessant. Interessant finde ich ihn noch immer: weniger suchterzeugend als Rübenkraut, auch weniger süß, obwohl hier immerhin >50% Zucker enthalten sind. Eine "aromatisch-karamellige Note" (Etikett) lässt sich nicht absprechen. Basis ist jedenfalls gekeimte Gerste. Auf die Idee, das Zeug, welches man auch als Backmalz verwenden kann, in Suppe zu tun, bin ich noch nicht gekommen. Wohl aber darauf, es auf einen Eierpfannkuchen zu streichen. 

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