Freitag, 25. Januar 2013

Klassiker der Wissens: Regenwürmer

Der Artikel Regenwürmer gehört zu meinen absoluten Lieblingstexten in der deutschsprachigen Wikipedia. Die schönsten Passagen habe ich einmal zusammengestellt:
Die Regenwürmer sind im Erdboden lebende, gegliederte Würmer aus der Ordnung der Wenigborster. Sie gehören innerhalb des Stammes der Ringelwürmer zur Klasse der Gürtelwürmer.
Im Jahr 2004 wurde der für den Naturkreislauf nützliche Regenwurm zum "Wirbellosen Tier des Jahres" erklärt. In der Schweiz ist der Regenwurm zum Tier des Jahres 2011 ernannt worden.
Weshalb die Regenwürmer bei Regen ihre Wohnröhren verlassen, ist offensichtlich noch nicht vollständig geklärt. Eine Studie der Carlton Universität im kanadischen Ottawa legt [...] nahe, dass Regenwürmer aus Angst vor Maulwürfen an die Oberfläche kriechen: Das Geräusch des Regens ähnle dem Grabegeräusch der Maulwürfe.
Die Würmer sind auch in der Lage, in bestimmten Gefahrensituationen sich selbst zu verstümmeln (Autotomie), z. B. wenn sie ein Fressfeind gepackt hat.
Immer wieder tauchen in der Presse Berichte auf, dass Regenwürmer für den menschlichen Verzehr gezüchtet und angeboten werden (z. B. als Fleischklößchen – sog. "Wormburger" oder frisch frittiert). Aufgrund der generell starken Parasitierung der Würmer ist hier aber Vorsicht geboten.
Die Thielemann’sche Oktettmethode ist eine in der Wissenschaft inzwischen anerkannte Anwendung zum Fang von Regenwürmern mittels elektrischen Stroms. Als Alternative zum giftigen und umweltschädlichen Formaldehyd wird seit Anfang der 1990er Jahre auch Senf als (zudem kostengünstigeres) Austreibungsmittel empfohlen.
In bestimmten Regionen Kanadas, der USA und Englands werden Regenwürmer in großem Maße mittels Worm Charming, Worm Fiddling oder Wurmgrunzen gejagt.
(Anm.: Die Zitate stammen aus einer Version vom April 2011; einige Stellen mögen daher in der aktuellen Fassung anders lauten oder fehlen.)

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