Freitag, 6. März 2015

Notizen aus meinem (spannenden!) Leben

Als ich heute Mittag in der Metzgerei (!) Waibel "einmal Pflaumenknödel mit Zucker und Zimt, Vanillesoße und zerlassener Butter zum Mitnehmen" bestellte, sagte der Kassierer lautstark und belustigt: "Pflaumenknödel! Muss auch mal sein, gell? Warum nicht mal Pflaumenknödel essen, kann man doch machen, hehe!"
Was Originelleres als "Ganz genau!" fiel mir darauf nicht ein.

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Ich hasse es, wenn Rezepte mit der Aufforderung beginnen, den Backofen vorzuheizen. Zum Beispiel dieses hier: "Den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Gerste waschen, in sprudelndem Wasser 40 Minuten kochen und in einem Sieb abgießen." Es folgen u.a. noch die Arbeitsschritte: Mangold waschen, Mangold würfeln, Champignons schneiden, Knoblauch schälen, Öl erhitzen, Muskat reiben ... Ehe das Gericht so weit ist, in den Ofen geschoben zu werden, ist jener schon mindestens eine Stunde am Bollern! Was für ein Energie-Irrsinn! Nichts gegen Vorheizen, aber doch nicht sooo lange vorher. "Sie wollen morgen Plätzchen backen? Dann heizen Sie den Backofen auf 220° vor und legen Sie sich erst mal ins Bett. Gute Nacht!"

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Beim Programmieren von Videospielen die – wenn vorgesehenen – verschiedenen Anforderungsstufen feinzustimmen, scheint ein äußerst schwieriges Unterfangen zu sein. Ich spiele zur Zeit "Dragon Age" auf der Xbox 360. Ein hervorragendes Rollenspiel, nur leiderleider ist der Schwierigkeitsgrad "normal" deutlich zu schwer, der Schwierigkeitsgrad "einfach" hingegen zu einfach. Seufz.

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Über zwei Namen prominenter Geistesmenschen stolpere ich immer und immer wieder: "Siri Hustvedt" möchte ich stets als "Siri Huvstedt" lesen und sprechen, und den Künstlernamen "Le Corbusier" verlängert mein Gehirn zuverlässig um eine Silbe, indem es "Le Corboisier" daraus macht. Letzteres rollt halt viel geschmeidiger von meiner Zunge; vermutlich ist es einfach von dem Namen Lavoisier beeinflusst.

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Leserinnen und Leser, die mich nur als Autor dieses Blogs kennen, könnten angesichts der unzähligen Texte über Essen, insbesondere süßes, den Eindruck gewinnen, ich müsse unglaublich feist sein. Diesen Leuten möchte ich die Vorstellung von mir als Dickwanst nicht nehmen, weswegen ich diesbezügliche Gerüchte weder bestätige noch abstreite.

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