01.01. Der junge Inspektor Morse 6.04
02.01. Boss 2.03
03.01. Sneaky Pete 3.08
05.01. The Simpsons 37.12
06.01. Boss 2.04
07.01. Sneaky Pete 3.09
09.01. Boss 2.05
10.01. The Simpsons 37.13
Lost 2.16 (RW)
Lost 2.17 (RW)
13.01. Sneaky Pete 3.10
16.01. Boss 2.06
17.01. The Paper 1.09
The Paper 1.10
18.01. Get a Life 1.01
22.01. Get a Life 1.02
A Knight of the Seven Kingdoms 1.01
23.01. Boss 2.07
Get a Life 1.03
24.01. Lost 2.18 (RW)
25.01. Boss 2.08
27.01. A Knight of the Seven Kingdoms 1.02
28.01. Get a Life 1.04
29.01. Get a Life 1.05
30.01. Boss 2.09
31.01. Lost 2.19 (RW)
Get a Life 1.06
In der sechsten Staffel erreicht Der junge Inspektor Morse wieder das Niveau der Staffeln 2 und 3. Großartige Einzelfälle und ein packender season arc, der auf befriedigende Weise vertraute Strukturen wiederherstellt, ergeben sechs Stunden superber Fernsehunterhaltung (also drei weniger als in der vorangegangenen Season, was aber keinen Minuspunkt darstellt). Dass die Folge "Apollo" mit 7,9 imdb-Punkten die am niedrigsten bewertete ist, spricht für sich; und selbst diesen Fall, der sich um Raumfahrt, Puppenspiel und Swingerpartys dreht, fand ich auf irre Weise einnehmend.
Im Vergleich zur vorherigen Staffel 2 ist die dritte und finale Staffel von Sneaky Pete nicht ganz so mitreißend, die Situationen, in die der titelgebende Gauner gerät und aus denen er sich mit Chuzpe und Einfallsreichtum herauswieselt, sind weniger dramatisch. Der Mangel an atemlosen Heist- und Spontanbetrugsszenen wird ausgeglichen durch eine feinere Ausarbeitung der Figuren. Dass der Wechsel zwischen Komik und Ernst nicht immer smooth verläuft: geschenkt. Dieser (Anti-)Heldenreise folgt man gern bis zum – angenehm runden – Schluss.
The Paper, die zehnteilige Peacock/NBC-Workplace-Comedy von Michael Koman ("Late Night with Conan O'Brien") und Greg Daniels, muss sich natürlich an ihrem spirituellen und im selben Universum angesiedelten Vorgänger "The Office" (US) messen lassen. Doch das ist unfair, denn betrachtet man die Zeitungs-Mockumentary als für sich stehend, macht sie sehr viel Spaß. Eine Kollegin von mir, die "The Paper" gar vorzeitig abgebrochen hat, bekrittelte die Harmonie zwischen den ihrer Meinung nach langweiligen Charakteren. Och. Für mich persönlich muss es nicht immer konfliktreich und asozial zugehen, und farblos sind die Protagonisten keineswegs. Man könnte sich höchstens daran stören, dass sie anders als in der Mutterserie von Anfang an ausdefiniert sind: Jede und jeder hat einen eigenen quirk, eine sofort erkennbare und leicht zu benennende Eigenheit.
Ich finde den Cast super, die Entwicklungen am Ende vielversprechend, und ich heiße es gut, dass etliche an "The Office" kreativ beteiligt Gewesenen bei "The Paper" mitmischen.
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