Samstag, 23. Februar 2019

Drei Kurztests

1. Veríval Porridge Kokos-Aprikose


Ausweislich dieses Blogs habe ich schon einmal ein Porridge von Veríval gegessen – warum habe ich es damals nicht ausführlicher besprochen? Auch frage ich mich, was ich mit "Umschütten in die Müslischüssel" gemeint habe: Ich erwärme die Milch standardmäßig in der Schüssel in der Mikrowelle und schütte dann die Mischung hinein. Das oben zu sehen seiende Hafer-Frühstück ist jedenfalls sehr bekömmlich, wohlschmeckend und gesund. Es enthält neben 12% Kokosraspeln und 12% gehackten Aprikosen auch noch 12% Sultaninen sowie Dattelgranulat. Gegen eine Aufpeppung mit Nüssen und/oder weiteren Trockenfrüchten spricht nichts. 7 von 10 Punkten.
Was ich übrigens noch nie probiert habe: "Overnight oats". Vielleicht wage ich mich demnächst mal daran.

2. AdeZ Pflanzenbasierter Fruchtmix


Diese bei Rewe erhältlichen veganen Milchmischgetränk-Alternativen sorgen dank zugesetztem Magnesium für Bonus-Erfrischung. Außer dem natürlichen enthalten die Drinks keinen Zucker, dafür aber Stevia, welches in meinen Augen Geschmacksknospen immer etwas übers Süßungsziel hinaus schießt. Zwei Sorten hatte ich bisher, nämlich "Happy Hafer" und "Magic Mandel". Mandelmilch fand ich schon immer spannender als Hafermilch, aber hier kommt es auf die Grundflüssigkeit gar nicht an, denn das Obst tritt in den Vordergrund: Beim Hafererzeugnis sind es 6% Bananenpüree und 0,5% Erdbeerpüreekonzentrat (könnte ruhig ein wenig mehr sein), bei "Magic Mandel" werden Fruchtsaftkonzentrate, nämlich 6,9% Traube, 3,2% Mangopüree und 1,1% Passionsfrucht, verarbeitet. Die Firma AdeZ (Wie spricht man das aus: wie AIDS?) gehört irgendwie zu Coca-Cola, zumindest steht "Mit Genehmigung von The Coca-Cola Company" auf der Flasche. Punktabzug gibt es für den Preis, den ich zwar vergessen, aber als für einen Viertelliter leicht übertrieben abgespeichert habe. 7,5/10

3. Alnatura Chips Chili-Mango


Es ist auffällig, wie oft bei Lebensmitteltests, etwa in der Süddeutschen Zeitung am Samstag, Eigenprodukte von Alnatura mies abschneiden. Bio ist eben nicht automatisch gut. Diese Chips ("von Hand gerührt, kross gebacken") überzeugen jedoch. Die südostasiatisch inspirierte Würzmischung (u.a. Nelke, Knoblauch, Ingwer, Tomate) ist interessant, auch Knusprigkeit und Mundgefühl gehen klar.
Die Kesselchips haben eine Eigenschaft, die ich als "umgekehrten Nachgeschmack" bezeichnen möchte: Ihr mildes, schmackhaftes Grundaroma löst sich nämlich beim Zerbeißen rasch auf, bis man nur noch auf stinknormalen Kartoffelcrackerkrümeln herumkaut. Was mir allerdings allemal lieber ist als ein ewig anhaltender, aufdringlicher Nachgeschmack. 7/10 Punkten.

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