Freitag, 5. Februar 2016

Albernes zum Wochenschluss

Reisen mit Kind 

Mit Kindern in den Urlaub fahren, das ist "so eine Sache". Lang scheint die Liste der Gegenargumente zu sein, doch spricht auch einiges dafür, gelegentlich mit dem eigenen Nachwuchs die Welt unsicher zu machen. Zuerst aber einige Punkte aus der bereits erwähnten Gegenargumentsliste. Kinder stehen oft erst am Anfang dessen, was man gemeinhin "Bildung" nennt, ihr Weltwissen ist ein ungeformter Teigbatzen. Anregende Gespräche über das im Urlaub Gesehene kann man schlechterdings vergessen. Im besten Falle kommen quälend doofe Fragen wie "Warum isses'n hier so heiß?" oder "Gibt's hier keine Schafe?"

Wie anfangs angedeutet, hat das Reisen mit Kind durchaus Vorteile: Oft reisen Kinder zum stark reduzierten Preis mit – oder gar kostenlos, wenn man es geschickt anzustellen weiß, die Kleinen in einem mittelgroßen Gepäckstück zu verstauen. Aber wer von Vorteilen spricht, darf Nachteile nicht verschweigen: Laufende Kosten, etwa für Ernährung und Bespaßung, ergeben sich zwangsläufig über den gesamten Urlaub hinweg. Kinder sind oft laut, launisch und allgemein anstrengend; sie neigen zu Krankheiten, lehnen fremde Speisen ab, zerstören Bauwerke, stehlen Fossilien, beleidigen Einheimische und und und. Gewiss, man kann Sohnemann und Tochterfrau in Betreuungsanlagen bringen oder gleich kidnappen lassen (vgl. "Maddy"), aber warum sollte man die Kinder dann überhaupt erst mitnehmen?

Lesen Sie in den nächsten Wochen:
- Reisen mit Pilzen
- Reisen mit Bierhelm
- Reisen mit Posaune

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