Es ist angekürbt! Mindestens einmal im Herbst muss man ja ein Kürbisgericht zubereiten, so will es das Gesetz. Etwas anderes als die immergleiche Suppe darf es aber schon mal sein, und so war ich froh, dass ich auf der Buchmesse in der Neuerscheinung "Indian Flavours on a Nordic Plate" von Rinku Gupta das folgende einfache Rezept für ein 2-Personen-Curry entdeckte:
Einen Butternut-Kürbis schälen und in Würfel mit einer Gesamtmasse von ca. 450 g schneiden. In einer Pfanne 2 EL Pflanzenöl erhitzen und bei mittlerer Hitze 1 TL Kreuzkümmelsamen zum Knistern bringen. Sodann 1 TL Kurkumapulver, 1 TL gemahlenen Koriander, 1/2 TL Chilipulver (oder mehr, je nach Wagemut) und 1 TL Salz hinzugeben und kurz anbraten, bis sich die Aromen entfalten. Die Kürbiswürfel in die Pfanne stürzen, sorgfältig in den Gewürzen wälzen. Unter gelegentlichem Rühren etwa 15 Minuten kochen, bis das Fruchtfleisch weich, aber nicht zu weich ist. 1 TL Garam Masala und 1 EL Rohrzucker (wenn man rankommt, kann man, wie vom Rezept empfohlen, Jaggery verwenden) darüberstreuen, alles gut vermengen und weitere 2 Minuten kochen. Mit 2 EL gehacktem frischen Koriander bestreuen und mit Naan oder anderem Brot servieren.
PS: Ihr macht euch womöglich keinen Begriff davon, wie stark Kürbis färbt. Mein Kochlöffel (s. Foto) ist jetzt ganz gelb (wozu auch der Kurkuma seinen Teil beigetragen haben dürfte), ebenso wie Teile des benutzten Schneidebrettes. Hrmpf.

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