Donnerstag, 15. Dezember 2016

Lasst uns froh und Vermonter sein

In Michael Moores prophetischem Viraltext über den Wahlgewinn Donald Trumps habe ich zum ersten Mal das Wort Michigander gelesen. Dies ist (neben Michiganite) eine inoffizielle Bezeichnung der Einwohner des Staates Michigan. Das vom United States Government Publishing Office empfohlene Demonym ist Michiganian. Die Endung -ian ist tatsächlich die geläufigste bei Ableitungen von US-Bundesstaaten, wie ein Blick auf diese Wikipedia-Liste zeigt; sie kommt nicht nur bei Ortsnamen vor, die auf -n enden (Michigan > Michiganian, Oregon > Oregonian), sondern auch bei solchen auf -a (Alabama > Alabamian; inoffiziell aber auch Alabaman) und -y (Kentucky > Kentuckian). Staaten mit -i am Ende ergeben i.d.R. ebenfalls die Demonym-Endung -ian: Missouri > Missourian. Überraschend rar ist die Endung -er: Maine > Mainer, Maryland > Marylander, Connecticut > Connecticuter (aber inoffiziell Connecticotian und Connecticutensian), Vermont > Vermonter, New York > New Yorker, Rhode Island > Rhode Islander. Noch seltener ist die Endung -ite: New Hampshire > New Hampshirite, Wisconsin > Wisconsinite, Wyoming > Wyomingite, Massachusetts > Massachusite (inoff.), Michigan > Michiganite (inoff.; in diesem Staat geht's wahrlich drunter und drüber!), New Jersey > New Jerseyite. Dann gibt es noch Ableitungen auf -(a)n: Nebraska > Nebraskan, Colorado > Coloradan (aber: Idaho > Idahoan), Delaware > Delawarean, Tennessee > Tennessean, Utah > Utahn. The more you know...

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