Montag, 12. Dezember 2016

Neue Wege in der Personenbeförderung

Ich hatte gestern die beste Idee aller Zeiten, meine größte Vision ever: eine Achterbahn als öffentliches Verkehrsmittel.
Man stelle sich eine gewöhnliche Rummel-Achterbahn vor, lediglich ohne Loopings und mit reduzierter Geschwindigkeit, damit auch Hunde, Babys und Taschen mitgeführt werden können ohne Gefahr zu laufen, herausgeschleudert zu werden. Zusätzlich müsste die Bahn überdacht sein, sodass sie auch bei Niederschlag genutzt werden kann. Die Bahn schlängelt sich durch Häuserschluchten hindurch und über Straßen hinweg, um den Bodenverkehr nicht zu behindern. An strategischen Punkten gibt es Aufhängungen (man nutze dafür bereits vorhandene Stadtgestaltungselemente, stabile Gebäude etc.), zwischen zwei solchen Punkten sind die Gleise freischwebend. Eine räumliche Beanspruchung stellen freilich die Haltestellen dar; es bietet sich an, in anderweitig ÖPNV-mäßig schlecht erschlossenen Arealen dafür Platz zu schaffen: Ich denke da an ein Krankenhausgelände, einen Unicampus, den Mittelpunkt einer Parkanlage / eines Zoos, die Behindertentribüne in einem Stadion. Auch als Shuttlewagen im Flughafen kann ich mir den "Urban Coaster" (Namensvorschlag) vorstellen. An jeder Station steht eine Technik- und Sicherheitsperson, welche auch die Tickets entwertet. Neben der Effizienz und der Umweltfreundlichkeit ist natürlich der Spaß das bestechendste Argument für meinen Urban Coaster. Wenn man schon mal in die Notaufnahme muss, soll wenigstens die Anfahrt Freude bereiten.
Welche Stadt macht's als erste?

Keine Kommentare:

Kommentar posten