Sonntag, 4. Dezember 2016

Torsten testet Me-too-Produkte: Croustipâte Sonntagsbrötchen

Knack & Back Sonntags-Brötchen gehören zu den grandiosesten Erfindungen der Menschheitsgeschichte und sind das Edelste, was auf einem Frühstückstisch landen kann. Kein Wunder, dass sich diverse Me-too-Produkte ein Rennen darum liefern, ihnen das Wasser zu reichen: Es gibt welche von Belbake (Lidl), von TIP (Real) und von Croustipâte (Tegut). Letztere habe ich vor kurzem getestet.


Eine Dose kostet nur 99 Cent. Die Zubereitung erfolgt so, wie man es von Knack & Back kennt: Teig entnehmen, in Stücke reißen oder schneiden, auf Backpapier überm Ofenrost legen und fertig backen. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen.


Ich bin von Croustipâte absolut begeistert und kann kaum einen Unterschied zum Vorbild ausmachen. 

Im Jahr 2011 hat sich Stiftung Warentest zwei Dosenteigschlangenbrötchen vorgenommen, nämlich Knack & Back und Croustipâte, und kam – ebenfalls ohne einen Unterschied zwischen beiden Sorten festzustellen – zu dem Fazit: "Aber diese „Sonntagsbrötchen“ haben mit klassischen Brötchen wenig gemeinsam. Aufgebacken ist ihre Kruste kaum knusprig, sondern mürbe. Die Krume ballt im Mund zusammen, schmeckt eher süßlich. Alles erinnert an Kuchen." Pffft, mache ich da! Wer die Kuchenhaftigkeit eines Lebensmittels als Negativpunkt anführt, kann von mir nicht ernstgenommen werden, sorry. (Vgl. das Zitat "Kuchen. Wer ihn tadelt, liegt falsch" von Knack+Goldt, Quatsch: Katz+Goldt; wobei Max Goldt sich einmal abschätzig zu K&B-Brötchen geäußert hat, aber das sei ihm vergeben.)

Wertung: 9/10

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