Montag, 28. Mai 2018

Erklommen, um zu bleiben


Des obligatorischen Rechtschreibunfalls und des kaputten Metrums ungeachtet (es fehlt eigentlich noch der typisch Oberhauser'sche Kommafehler): Wenn jemand die Hürden des Lebens leicht erklommen hat, wieso sollte er sich daran erinnern, wo er hergekommen ist? Offenbar hat er eine privilegierte Herkunft, dank der ihm keine Steine in den Weg gelegt worden sind. Und jetzt ist er halt immer noch privilegiert. Jemand, der sich ewig und drei Tage abstrampeln musste, um ganz oben anzukommen, läuft doch viel eher Gefahr, seine Wurzeln zu vergessen bzw. zu verleugnen. 
Die Lebensweisheiten aus dem Abreißkalender sind auch nicht mehr das, was sie nie sein wollten.

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