Montag, 27. Januar 2020

Keine Experimente (in Sachen Kondensmilch)!

Die neulich erwähnte russische Karamell-Kondensmilch ist geschmacklich in Ordnung, konsistenzmäßig aber mangelhaft: Sie ist nicht so schön zähflüssig-cremig wie verwandte Produkte à la Milchmädchen oder Piknik, sondern stichfest-brockig wie Obstgelee. Ob dieser Zustand von Haus aus vorliegt oder durch zu lange Lagerung eingetreten ist, kann ich nicht einschätzen.

Beweisstück A: Nichts fließt mehr

Heute kam mir die Idee, das Produkt zu erhitzen. Vielleicht könnte ich ja so die klassische Süßkondensmilch-Sämigkeit (wieder)herstellen.


Ich tat zwei große Esslöffel in einen Topf und erhöhte unter ständigem Rühren peu à peu die Temperatur. Nach einer Weile konnte ich die Masse zwar ein wenig entklumpen, der wahre Jakob ist das Enderegbnis aber nicht. Nächstes Mal bediene ich mich wieder bei Milchmädchen oder Piknik.

Kommentare:

  1. Meine Frau meint, das passiert nur, wenn sie schon länger stand. Eigentlich sollte sie flüssiger sein.

    Mir ist diese karamellisierte Kondensmilch das erste mal bei einer Torte über den Weg gelaufen: Der Kaiser Napoleon Torte. Dort muss man die "normale" Kondensmilch selber kochen (siehe z.B. wie in diesem Rezpet hier: https://www.chefkoch.de/rezepte/766471179494234/Russische-Schichttorte-Kaiser-Napoleon.html) Aber das fällt mit der kaufbaren Variante weg. Ich habe diese Torte einmal probieren dürfen, als eine Kollegen aus Russland bei uns in der Firma Geburtstag hatte. ... Ein Happen von dieser Torte und du vergisst Zeit und Raum, ich sags dir! Göttlich! :)

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    1. Oha, ja, das kann ich mir vorstellen!

      Hm, ich hatte es schon im Gefühl, dass die Dose nicht mehr ganz frisch war ... Aber genießbar ist der Inhalt noch.

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