Dienstag, 24. März 2020

Experiment Pilzzucht

Im Herbst letzten Jahres keimte – oder sollte ich sagen "sporte" – in unserer Redaktion der Wunsch, im Büro Pilze wachsen zu lassen, und zwar nicht hinterm Heizkörper oder auf im Kühlschrank vergessenen Lebensmitteln, sondern semi-professionell in Erde. Für circa 30 Euro bestellten wir bei einem renommierten Händler ein Pilzpaket. 


Mit etwas Glück, Geduld und Wasser sollte aus diesem Substrat nach wenigen Wochen eine Kolonie Zitronenseitlinge erwachsen. Allein, es gelang uns nicht, wahrscheinlich wegen zu nachlässiger Wässerung. Doch wir wollten nicht aufgeben, pflückten die verkümmerten Fruchtkörper aus dem Pilzset und legten unter Zugabe von Kaffeesatz eine neue Kultur an (nun gut, wir schoben eine mehrmonatige Motivationspause ein). Im März war es dann soweit:


Eine Handvoll kleiner bis großer Exemplare des Zitronen- bzw. Limonenseitlings bzw. Zitronengelben Seitlings (Pleurotus citrinopileatus) riss ich mir unter den Nagel. Daraus konnte ich zwar keine vollständige Mahlzeit zaubern, aber zumindest eine kleine – und wohlschmeckende – Beilage:


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