Heute war ich einkaufen und entdeckte sowohl bei Rewe als auch bei Netto die von mir erst kürzlich als Trendprodukt vorausgeahnte Trockenobstvariante Himbeeren. Zum einen ist jetzt der einschlägige Hersteller Kluth an Bord, der für seine gefriergetrockneten Himbeeren allerdings einen Kilopreis von fast 200 Euro ansetzt.
Zum anderen lässt der mir bislang unbekannte Player Fruucs die Muskeln spielen: Er stellt mit dem Kampfpreis von 99,80 €/kg (für ein 50-Gramm-Glas) einen neuen Tiefstwert auf.
Bei all diesen neuen Beeren sollte man nicht die diversen Klassiker der Müslizugaben vergessen, beispielsweise getrocknete Mangos. Just dieses Wochenende hat die Süddeutsche Zeitung einen großen Vergleichstest jenes Produkts durchführen lassen. Zehn verschiedene Sorten wurden getestet. Angegeben wurde jeweils nur der Preis pro Packung; ich war zu faul, die Kilogrammpreise auszurechnen, doch scheint mir die Firma Seeberger mit 3,69 € je 100 g diesbezüglich vorne zu liegen – getrocknete Mangos sind also deutlich günstiger als ihre beerigen Pendants. Mit 5 von 10 Punkten nehmen die Seeberger-Früchte übrigens den vorletzten Platz ein, geteilt mit denen von süssundclever. Nur die "fruchtigen Mangostreifen" von Rewe Beste Wahl kamen mit 4/10 schlechter weg ("Die Textur wirkt zäh und insgesamt mehr trocken als saftig. Das erinnert mich an industrielle Massenproduktion"). Die höchste Punktzahl, nämlich 9, hat die Testerin der dm-Eigenmarke gegeben: Die Bio-Streifen, als deren Nachteil lediglich die Kleinheit bemängelt wurde, sind mit 1,95 € für 100 g zudem ziemlich billig. 8 von 10 Punkten erhielten die "exotischen Trockenfrüchte Mango" von Farmer naturals (Aldi Süd) sowie das in mehreren Märkten erhältliche Produkt aus dem Hause Farmer's Snack.


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