Dienstag, 16. Juni 2026

Von echtem Schrot und Cornbread

Am Wochenende habe ich zum ersten Mal Maisbrot gebacken, nach einem Abreißkalender-Rezept vom April 2013 (!). Gut Ding will Weile haben, und immerhin reichen die Ursprünge von Maisbrot tief in die USA-amerikanische Geschichte hinein. Einen kurzlebigen Foodtrend habe ich also nicht verpasst, es handelt sich um eine zeitlose Sättigungsbeilage-Schrägstrich-Nachmittagsgabe. Meine Variante enthält Käse, offenbar eine spätere Tex-Mex-Hinzufügung, die indes nichts von der Süße des Gebäcks wegnimmt.

Wir schlagen 350 g Zucker, 3 Eier und 50 g Butter in einer großen Schüssel schaumig. Nach und nach geben wir unter ständigem Rühren mit einem Handmixer hinzu: 350 g Maismehl, 100 g Weizenmehl, 100 g Reibekäse, 1 Dose Kokosmilch (400 ml), 500 ml Milch, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Backpulver. Alles auf höchster Stufe mixen. Die flüssige Masse in eine gefettete rechteckige Backform geben. In den auf 170 °C (Umluft) vorgeheizten Ofen schieben (mittlerer Rost) und mindestens 45, eher 60 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu schnell zu braun werden, einfach die Form mit einem passenden Stück Alufolie bedecken. Maisbrot in Quadern servieren.

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