Dienstag, 26. Januar 2016

A steaming pile of shame

Ich habe einen neuen Ausdruck aus der Gamerszene gelernt: "pile of shame", also "Haufen der Schande" oder "Stapel der Scham". Gemeint ist damit die Gesamtheit aller Spiele auf Steam, die man über die Jahre hinweg – in zahllosen Winter-, Summer- und sonstigen Sales – erworben, aber noch nicht zu Ende gespielt hat. Ich hatte bisher schamhaft angenommen, ich stehe allein mit dieser den Selbsthass befeuernden Marotte da, doch offenbar ist das digitale Horten "a thing". Es ist halt unglaublich verlockend und genial unkompliziert, sich eine wie der süße Brei aus dem Märchen aufquellende Sammlung toller Spiele anzulegen: Sie nehmen keinen physischen Platz weg, ja nicht einmal Festplattenspeicher (man downloadet und installiert nicht automatisch nach dem Kauf, sondern bei Bedarf), und überhaupt: Was man hat, das hat man! 

Es gibt ein kleines Online-Tool, das einem anzeigt, wie viel Zeit das Durchspielen der eigenen Steam-Bibliothek aktuell in Anspruch nehmen würde. Bei mir sind es 2 Tage und 16 Minuten. Ich finde, das ist noch im Rahmen. Ich müsste mir eine Woche freinehmen, von früh bis abends zocken und hätte dabei immer noch genug Stunden für ausreichend Schlaf und andere Aktivitäten übrig. Dann wäre klar schiff gemacht! Naja, mühsam nährt sich das Eichhorn. Immerhin bin ich jetzt fast mit "Life is Strange" fertig. (Fazit: Noch nie hat mich ein Adventure soooo mitgerissen.)

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