Mittwoch, 17. Oktober 2012

Betr.: TV-Duell, Demenz, Kaninchen, Subway

Selbst die ehrwürdige Frankfurter Allgemeine Zeitung ist manchmal schlampig, zum Beispiel heute. Da bezeichnet sie das gestrige US-Präsidentschaftskandidaten-Duell, das in Form eines town meetings stattfand, als "Stadthallentreffen". Ein town meeting lässt sich am ehesten als "Bürgerversammlung" oder "Gemeindesitzung" wiedergeben. Unter einer Stadthalle stelle ich mir aber ein riesiges Mehrzweckgebäude in einer Großstadt vor, in dem Rihanna oder der Cirque du Soleil auftritt.

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Auch traurig: Die eine von den Jacob Sisters ist schwer dement. So kann's gehen: Da singt man Jahrzehnte lang Volkslieder in sächsischer Mundart, während man mit drei identisch aussehenden dicken Trachten-Omas narkotisierte Pudel über die Bühne trägt, und dann verliert man unmerklich seine gesamte Würde.

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Letzte Woche hätte ich beinahe ein Kaninchen überfahren. Es war mitten in der Nacht, als mir eines dieser Frankfurter Stadtkarnickel vors Fahrrad lief und nur um ca. 10 cm dem Tod entging. Vor Schreck stieß ich einen Schrei aus, der bestimmt den einen oder anderen Anwohner aus dem Schlaf gerissen hat.

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Klassiker des Humors: Bei Subway mitgehört 
Kunde: "Gibt's das bei euch noch mit diesen Cocoons?" 
Mitarbeiter: "Was?" 
K.: "Na diese Cocoons, wo man die Angebote ..." 
M.: "Ach, Sie meinen Coupons!" 
K.: "Ja, genau!"

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