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Sonntag, 23. Juli 2023

Das gute Sonntagsvideo

"Woah, woah, woah, jetzt auch noch ein Sonntagsvideo?" Ganz recht, denn diese Ausgabe meiner losen Kreuzworträtsel-LP-Reihe ist nicht weniger als ein Meilenstein. Aber seht selbst:

Freitag, 30. September 2022

Achievement unlocked: "Buchstabe für Buchstabe"

"Jetzt kann ich zufrieden sterben", schrieb ich, nachdem ich im Januar 2019 zum ersten Mal ein Stern-TV-Magazin-Kreuzworträtsel vollständig ausgefüllt hatte. Was soll ich sagen, Leute? Seit Mittwoch, dem 28. September 2022, kann ich noch zufriedener sterben. Nach mehr als 20 Jahren so steter wie vergeblicher Mühe ist es mir nämlich gelungen, Deutschlands härtestes Kreuzworträtsel zu knacken: Ich habe das Wochenendrätsel der Sächsischen Zeitung vom 17./18.9. zu 100 % gelöst. Nie, nie, nie hätte ich das für möglich gehalten, und doch hatte ich in diesem Fall bereits nach etwa der Hälfte das Gefühl: I'm on fire! Es lief wie geschmiert, nach wenigen Minuten war ich durch, und ich sah, dass es gut war.

Ich muss allerdings einräumen, dass ich mir bei mehr als einer Lösung nur zu 90 % sicher war. Bei ASAM etwa ("bayr. Künstlerfamilie [18. Jh.]") war der erste Buchstabe fraglich, und ich entschied mich nur zögerlich für das A. Und dass ein altrömischer Sonnenschutz VELUM hieß, hätte ich nicht unter Eid bekräftigen wollen. Doch ich riskierte etwas, schlug hinterher die Wackelkandidaten nach ("afrikanisches Furnierholz: LIMBA") und konnte beruhigt feststellen, dass ich auf die richtigen Pferde gesetzt hatte. Ob nun mehrere Jahrzehnte ins Land streichen werden, bis mir diese Meisterleistung erneut gelingt?

Dieses Foto hat keine Beweiskraft – ich hätte ja auch Hilfsmittel benutzt haben können –, aber die Welt soll sehen, wie ein vollständig ausgefülltes Sächsische-Zeitung-Rätsel ausschaut. Das Lösungswort war übrigens RAUSCHENBACH.

Dienstag, 28. Juli 2020

Video-Intermezzo: Deutschlands härtestes Kreuzworträtsel?

Ich habe es womöglich schon einmal geschrieben: Das Wochenend-Kreuzworträtsel der Sächsischen Zeitung, das ich mir dank meinen in deren Einzugsgebiet lebenden Eltern immer noch regelmäßig vornehme, ist noch mal einen Ticken kniffliger als das im TV-Magazin des Stern. Denn während ich Letzteres immerhin schon zweimal vollständig auszufüllen vermochte (ich berichtete), ist das – zudem umfangreichere – SZ-Rätsel meiner Meinung nach unschaffbar. Man beweise mir das Gegenteil!
Hier habe ich festgehalten, was den Ratefreund, die Ratefreundin so alles erwartet. 
Hinweis 1: Aus irgendeinem Grund hat mein Handy das Video zerschnitten (vermutlich wegen der Länge/Dateigröße), weswegen man ganz am Ende auf das eingeblendete Kasterl klicken muss, um die finalen anderthalb Minuten zu sehen.
Hinweis 2: Das Betrachten kann Kopfschmerz oder Drehschwindel auslösen. Sorry!

Sonntag, 15. April 2018

Bizarre Todesanzeigen, die man nur im Kreuzworträtsel findet

Ich habe gerade ein Kreuzworträtsel vom 10. März 2018 ausgefüllt, in welchem Clint Eastwood für tot erklärt wird. Obwohl ich mir nicht zutraue, ein Promi-Ableben solchen Kalibers nicht mitzubekommen, habe ich sicherheitshalber Wikipedia konsultiert: Der 1930 geborene Schauspieler und Regisseur lebt noch.

PS: Die Frage nach einer "Direktverbindung (EDV)" nebst der Lösung "Online" ist ein weiteres Indiz dafür, dass die meisten Kreuzworträtselausdenker älter sind als Clint Eastwood.

Samstag, 4. Oktober 2014

Betr.: Filmkenntnis, Wölfe, passiv-aggressive Mails

Moderne Zeiten. Junge Leute kennen Filme nur noch unter den Dateinamen, wie man sie auf Sharingseiten findet. Zitat: "James Franco hat mich spätestens seit 'Howl.2010.PROPER.LIMITED.DVDRip.XviD-AMIABLE' überzeugt."

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Notiz vom 14.2.2012

Sächsische Zeitung: "Erstmals gibt es einen sicheren Beweis für einen Wolf südlich der Autobahn 4." – *gasp* Haben uns die Alten nicht davor gewarnt? Erzählten sie uns nicht vom Winter 1893, als angeblich ein ganzes Rudel der Schwarzpelze die mystische Demarkationslinie A4 überschritt? "Bleib stets unterhalb der A4, dann wird dir nichts geschehen", mahnten unsere Mütter, wenn sie uns zu Omas Waldhütte schickten. Jetzt ist es also soweit. Geißlein von Deutschland, verschanzt euch in der Raststätte eures Vertrauens!

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Betreffzeile einer Mail von thalia.de: "Warum haben Sie Ihren Gutschein noch nicht eingelöst?" – Oh, Entschuuuuldigung! Was kommt als nächstes? "Ihr Gutschein löst sich nicht von alleine ein!" Oder: "Es passieren Unfälle. Heute löst einer seinen Gutschein nicht ein, morgen brennt seine Wohnung aus ..."


Sonntag, 21. Oktober 2012

Was so alles in deutschen Zeitungen steht (3 + 4)

"Elmstein. Weil ein Mann zum Lesen in den Wald fuhr und eine Spaziergängerin sein Lachen für Schmerzensschreie hielt, ist im Pfälzerwald ein Rettungshubschrauber zum Einsatz gekommen. Die Frau hatte die Polizei alarmiert, da in einem Waldstück [...] ein Mann seit drei Stunden in seinem Auto sitze und schreie. Als die Beamten zum Ort des Geschehens kamen, war auch schon ein Hubschrauber eingetroffen. Wie die Polizei sagte, versicherte der Mann den Rettungskräften, dass es ihm gut gehe. Er genieße die Ruhe im Wald und lese ein lustiges Buch. Deshalb habe er mehrmals laut lachen müssen. Um welche amüsante Lektüre es sich handelte, ist unbekannt."
[Sächsische Zeitung, 07.04.2009]

"Wuppertal. Herzzerreißendes Babygeschrei aus einem Altkleidercontainer hat in Wuppertal zu einem Blitzeinsatz der Polizei geführt. Doch konnten die sieben eingesetzten Beamten nach kurzer Zeit Entwarnung geben. Denn bei der Rettungsaktion stellte sich dann zur Freude aller Beteiligten heraus, dass in dem Container kein Säugling, sondern nur eine lebensgroße Babypuppe entsorgt worden war. Als die Polizisten versuchten, die Puppe mit einem Besen aus dem Sammelbehältnis zu angeln, stellte sich der elektronische Mechanismus auf ein lustiges, erfreutes Kichern um [...]"
[Sächsische Zeitung, 09.04.2009]

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Mit hochrotem Kopf knallte der Hauptkommissar die Zeitung auf den Tisch im Konferenzraum. "Jetzt reicht es langsam!", schnaufte er. "Wir stehen ja da wie ein Haufen von Idioten! Und damit meine ich nicht nur unser Revier! Das ist ein bundesweites Problem. Ich sage es noch einmal mit Nachdruck", – dabei sah er den Obermeister, der das gestrige Sonderkommando 'Babytonne' geleitet hatte, stechend an – "wir werden keine Einsätze mehr aufgrund von Geräuschen durchführen! Wenn uns jemand anruft, weil er etwas Verdächtiges gehört hat, interessiert uns das nicht mehr! Verstanden?" 
Ein schüchterner Neuling meldete sich zaghaft zu Wort: "Aber ... wenn wirklich mal jemand vor Schmerzen schreit, oder wirklich ein Kind ausgesetzt wurde, dann müssen wir doch helfen." – "Papperlapapp!", blaffte der Hauptkommissar. "Wo steht denn das geschrieben?" – "Na, zum Beispiel auf dem Schild vor der Polizeiwache: 'Wir helfen, wenn Sie etwas Verdächtiges hören.'", sagte ein weiterer Anwesender. – "Das Schild sofort entfernen!", wies der Chef an. 
Eine Kollegin betrat das Besprechungszimmer. "Ich möchte ja nicht stören", sagte sie, "aber ein Notruf ist gerade eingegangen. Ein Ehepaar hört seit 15 Minuten Frauenschreie aus dem Nachbarhaus kommen." Der Obermeister erhob sich von seinem Platz. "Was sollen wir tun, Chef?", fragte er. "Soll ich den Befehl ..." – "Hinsetzen!", unterbrach ihn der Hauptkommissar. Mit zusammengepressten Händen sprach er leise, aber bedacht: "Wir werden nichts unternehmen. Gar nichts. Das ist nur der Fernseher."

Samstag, 14. Juli 2012

Ein paar Fundstücke

Eine klassische Lorem-ipsum-Schusselei, gesehen in der Cinema.

Diese spannende Frage stellt die Sächsische Zeitung - mitten im Sommer, wo an kandierte Mandeln und Früchte noch gar nicht zu denken ist.

Diese Programmankündigung, ebenfalls aus der Sächsischen Zeitung, ist ein wenig unglücklich formuliert.

Hier klafft die Bild-Schere gewaltig. Wobei ich mir sicher bin, dass es bereits eine Porno-Parodie auf "Die Eiserne Lady" gibt.

Mit ihrer großzügigen Definition von "beliebt" können mich die neuartigen Werbeeinblendungen auf Facebook nicht überzeugen.

Und hier sehen wir die Nachteile vorproduzierter Online-Texte (entdeckt auf faz.net).

Dienstag, 21. Juni 2011

Dinge, die man beim Umziehen findet


Aus der Sächsischen Zeitung. Dieses T-Shirt trage ich noch heute gelegentlich. Ich sollte es mal in die Kleiderspende geben. Der leicht debile Schlafzimmerblick erklärt sich damit, dass ich zu der Zeit noch keine Sehhilfe trug, weil ich noch nicht wusste, dass ich kurzsichtig bin.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Freitag, 15. Juni 2007

Was so alles in deutschen Zeitungen steht (2)

"Passau. Ein wild gewordenes Eichhörnchen hat in Niederbayern drei Menschen angegriffen und verletzt. Das Tier sprang in Passau durch eine offene Terrassentür und biss eine Frau in die Hand. Dabei schnappte es nach Polizeiangaben so fest zu, dass die 70-Jährige in Panik auf die Straße rannte, wo sie das Eichhörnchen abschütteln konnte. Ein 33 Jahre alter Bauarbeiter wurde das nächste Opfer. Er bekam Kratzer an Hand und Unterarm, konnte sich aber dann wehren. Das nicht tollwutkranke Eichhörnchen flüchtete anschließend in einen angrenzenden Garten und attackierte dort einen 72 Jahre alten Mann, der das Tier schließlich mit einer Krücke erschlug."

[Quelle: Sächsische Zeitung, 14.06.07]

Samstag, 12. Mai 2007

Was so alles in deutschen Zeitungen steht (1)

"Er läuft gern barfuß und trägt am liebsten einen selbst gestrickten Pullover. Seit 1991 zieht Jürgen Wagner, der sich Öff!Öff! nennt, auch mal Öffi rufen lässt, so durchs Land und wirbt für Liebe, Vernunft und globale Verantwortung. Für die Mitmenschen ist er 'der Waldmensch' – seit fast zehn Jahren lebt er unter einfachsten Bedingungen in einem Wald bei Löbau, haust in einer Jurte und ernährt sich von Insekten, Kräutern und Pilzen. Barfuß und im Strickpullover kam Öff!Öff! am Mittwoch auch in die Ernst-Rietschel-Mittelschule in Pulsnitz.
[...] ist der Mann, der heute 43 Jahre alt wird und das Abitur nach eigener Aussage mit 1,0 abgeschlossen hat, unzufrieden damit, wie ihn die Öffentlichkeit sieht: 'Ich finde es schade, dass man mich oft nach meinem Äußeren einschätzt.' Aber ändern würde er sich deshalb nie – selbst wenn er nach der Trennung von Freundin TüTü sein Heim vorerst weiter mit einem Mann teilen muss."

[Quelle: Sächsische Zeitung, 12.05.07.]