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Montag, 27. Juli 2026

Sayers re-revisited

Jahrelang war ich auf der Suche danach gewesen, oder sagen wir, jahrelang hatte es auf meiner Amazon-Einkaufsliste gestanden, neulich nun, als ich routinemäßig mal wieder draufschaute, war das vergriffene Bändchen gebraucht und obendrein günstig zu haben: die gesammelten "5 minute comics" von Joey Alison Sayers:


Wie ich einst auf dieses Schnellzeichen-Projekt aufmerksam geworden bin, weiß ich nicht mehr. Auf der Homepage der Künstlerin findet sich jedenfalls kein Verweis darauf, wie auch der Link zu ihren regulären Strips inzwischen ins Leere führt. Ich kann es Webcomic-Begeisterten nur immer wieder ans Herz legen: Kauft gedruckte Werke eurer liebsten Online-artists, denn im Gegensatz zum Internet, aus welchem ein Webcomic nach dem anderen verschwindet, ist Papier geduldig. Und was ein Segen, dass die 5-Minuten-Comics in Buchform erschienen sind! Sie sind wirklich (größtenteils) sehr komisch.



Mittwoch, 30. April 2025

Der Stoff, aus dem die Wörter sind

Ein xkcd-Cartoon von neulich hieß "Anachronym Challenge". Das Fachwort Anachronym war mir bisher nicht bekannt (es scheint in der deutschen Linguistik nicht etabliert zu sein), es wird aber klar, was damit gemeint ist. Die Challenge besteht darin, eine Einkaufsliste zu erstellen, die nur aus Dingen besteht, die nicht mehr aus dem Material hergestellt werden, nach dem sie benannt sind:


Beispiel: Tin foil bezeichnet heute üblicherweise Alufolie und eben keine Folie aus Zinn (tin). Wie ich soeben gelernt habe, existiert auch im Deutschen das Wort "Zinnfolie" als Synonym für Stanniol und wird ebenfalls "umgangssprachlich auch für Folien aus Aluminium (Alufolie) verwendet". Für weitere Erklärungen s. "Explain xkcd".

Was käme neben Zinnfolie noch auf eine deutschsprachige Entsprechung dieser Liste? Als erstes fällt mir da der Bleistift ein, dessen Mine seit dem 19. Jahrhundert "aus einem Graphit-Ton-Gemisch gebrannt" wird (Wikipedia). Der Gipsverband "wird fast nur noch zur kurzzeitigen Fixation verwendet. Bei längeren Behandlungen werden inzwischen überwiegend Kunststofffasern mit Kunstharz verwendet", aber auch wer einen solchen Verband trägt, wird der Einfachheit halber nach wie vor von "Gips" sprechen. In Klammern setzen würde ich, auch im Original, die Brillengläser: Wohl sind mittlerweile solche aus Kunststoff eine gern gewählte Lösung (auch bei meinem Modell), doch werden Gläser aus echtem (mineralischen) Glas immer noch "aufgrund ihrer außergewöhnlichen Kratzfestigkeit verwendet. Zudem sind sie für den Endkunden günstiger als vergleichbare Kunststoffe. Bei starker Fehlsichtigkeit ermöglichen sie außerdem eine Korrektur mit verhältnismäßig dünnen Gläsern" (zeiss.de). Aus dem Bereich der Lebensmittel wäre die Hirnwurst oder auch Bregenwurst zu nennen: So sagt man u.a. in Teilen Frankens zu Gelbwurst, obwohl die traditionelle Verarbeitung von Gehirnen freilich längst nicht mehr erlaubt ist (vgl. Zervelatwurst). Weiter: "Da echte Kreide relativ teuer ist, wird Tafelkreide heute meistens aus Gips (Calciumsulfat) oder Magnesiumoxid hergestellt, auch Mischformen kommen vor" (Wikipedia). (In diesem Zusammenhang möchte ich euch die Information nicht vorenthalten, dass in der Lampertheimer Schillerschule die letzte Kreidetafel im Landkreis Bergstraße abgehängt wurde, womit nun alle Schulen des Kreises auf digitale Tafeln umgestellt haben. [FAZ-Meldung vom 28. April]) Kreide taucht ja auch in der Vorlage auf, aus welcher ich zusätzlich das Bügeleisen und die Badeschwämme übernehmen würde ("in den allermeisten Fällen sind sie aber durch Kunststoffschwämme ersetzt worden").

Welche Items fehlen noch? Welche "Anachronyme" kommen euch in den Sinn?

Sonntag, 24. November 2024

Dreiwortphrase, das Buch

Ich habe den Internetkünstler und Animator Ryan Pequin unterstützt und mir das zweite Taschenbuch zum Webcomic "Three Word Phrase" bestellt. (Mit dem unverschämt hohen Porto habe ich bestimmt noch jemand anderen unterstützt.) Es ist nicht weniger herrlich als das erste, enthält zudem viel Unveröffentlichtes.


Samstag, 9. September 2023

Selbstgezeichnetes zum Samstag

Machen wir uns nichts vor, ihr guckt ja eh zuerst auf die Bilder, bevor ihr den Begleittext lest. Hier also die Zeichungen:



Und nun die Hintergrundgeschichte. Im letzten Serientagebucheintrag hatte ich mich an den brillant-behämmerten Webcomic "White Ninja" erinnert, der leider schon seit etlichen Jahren offline ist. So viel zu "Das Internet vergisst nichts"! Gott segne das "Internet Archive", wo man die langlebige Comicreihe noch findet, inklusive der mehr als 2000 (!) Fan-Comics. Jede Gastzeichnung, die eingeschickt wurde, erhielt die Ehre einer Veröffentlichung, und nicht nur das: Im Sommer 2006 riefen die Macher einen "Fan Art Contest" aus, bei dem ich natürlich mitmachen musste. Ich weiß zwar nicht mehr, was es als Hauptgewinn gab, aber ich hatte sofort zwei Ideen, die ich mit Bleistift auf Papier ausarbeitete, einscannte und einsandte (siehe oben).

Wenig später bekam ich eine Antwort-Mail, in der mir einer der beiden White-Ninja-Erfinder versicherte, die Horoskop-Geschichte sei der lustigste Fan-Comic, den er je gesehen hatte. Dieses Lob zähle ich bis heute zu den größten Erfolgen meines Lebens. Den ersten Platz belegte ich dann zwar nicht (#1 war ein White-Ninja-Tattoo [!] und #2, glaube ich, eine Schnitzerei oder etwas Gestricktes, ergo zwei Beiträge mit weitaus mehr Aufwand und commitment), aber für die Bronze-Platzierung erhielt ich immerhin einen gedruckten Sammelband ...



... sogar handsigniert mit individuellem Bonus-Panel versehen!


Ich bereue es, dass ich mir niemals die anderen Bücher bestellt habe. Volume 4 habe ich vor dem Schreiben dieser Zeilen noch einmal durchgeblättert und musste an mehr als einer Stelle Tränen lachen.

Samstag, 31. Juli 2021

Die besten Webcomics

Der hier bereits gelobte Dakota McFadzean veröffentlicht nach längerer Abwesenheit seit einer Weile wieder tägliche Comicstrips, allerdings nicht mehr auf seiner (verschwundenen) Homepage, sondern auf Twitter. Hoffentlich entsteht daraus auch ein Buch!

Freitag, 3. Januar 2020

Zwanzig, zwanziger, am zwanzigsten

Wir befinden uns nun also in den Zwanzigern, da beißt die Maus keinen Faden ab. Nichtsdestotrotz gab es im Vorfeld wieder genügend Schlauberger und Klugscheißer, die behaupteten, das neue Jahrzehnt beginne erst mit dem Neujahrstag 2021. Das erinnerte mich an vergleichbare Stimmen, die im Zuge der Jahrtausendwende laut wurden. Diese konnten damals natürlich mit Hilfe von Argumentationsketten wo nicht zum Verstummen gebracht, so wenigstens übertönt werden; am saubersten in der unvergessenen ZDF-Gerichtsshow "Streit um drei". Dort hatte ein neunmalkluges Rentnerehepaar versucht, von einem Reiseveranstalter die Kosten für einen "Millenniums-Trip" o.s.ä. zurückerstattet zu bekommen, weil es der Ansicht war, die Reise hätte erst ein Jahr später stattfinden müssen. Kult-Richter Guido Neumann wies die Klage sowohl mit Verweis auf Lebensnähe und allgemeines Empfinden als auch mit einer genialen Analogie zum Bürgerlichen Gesetzbuch ab: Das Ende der Minderjährigkeit ist in § 2 BGB geregelt mit dem Wortlaut "Die Volljährigkeit tritt mit der Vollendung des 18. Lebensjahres ein." Nun weiß jeder, dass man volljährig ist, sobald man nicht mehr 17 ist. Wenn also 17 ist, wer sich lt. Gesetz im 18. Lebensjahr befindet, dann befindet sich im ersten Lebensjahr, wer null Jahre alt ist (auch wenn man im Alltag das Alter von Kleinkindern eher mit der Zahl der Wochen oder Monate angibt). Conclusio: Das erste Jahr eines Jahrtausends ist das Jahr '00; es ist am 31.12. vollendet.

In Hinblick auf die Zwanziger könnte man sich auf den Umstand berufen, dass man dieses Jahrzehnt, als Ziffern-Buchstaben-Kombination, gemeinhin "die 20er" schreibt. Hier ist das Jahr '20 ja deutlich zu erkennen! Den besten Einwand hat allerdings der xkcd-Comic vom letzten Mittwoch gebracht: Die Dekade beginnt mit der auf -0 endenden Jahreszahl, weil MC Hammers Hit "U Can't Touch This" von 1990 in der VH1-Sendung "I love the '90s" präsentiert wurde und nicht in "I love the '80s". Akte geschlossen.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Die besten Webcomics (2x revisited)

Anfang 2017 hatte ich vermerkt, dass Safely Endangered "nur noch sporadisch neue Inhalte" teilt, was damals auch stimmte. Inzwischen gibt es aber unter dem "Webtoon"-Dach jeden Montag und Mittwoch neuen Stoff, mithin häufiger als 2013, als ich die Reihe mit dem Hinweis "Updates unregelmäßig" erstmals vorstellte, und sie wird m.M.n. immer besser.


VGCats hingegen hat letztes Jahr aufgegeben. Das Archiv kann man freilich noch einsehen.


Dienstag, 30. Juli 2019

Mittwoch, 26. Juni 2019

Kurz notiert: Umtriebige Künstler

Manchmal finde ich erst nach Ewigkeiten, meist zufällig, heraus, dass irgendjemand, der etwas Bekanntes geschaffen hat, auch für etwas anderes bekannt ist. Jüngstes Beispiel: Kris Straub, Zeichner des witzigen, leider zurzeit pausierenden Webcomics Chainsawsuit, ist der Schöpfer der Online-"Kurzgeschichte" "Candle Cove" (vollständig hier zu lesen), des wohl berühmtesten Creepypastas – meines Wissens das erste, welches es zu einer filmischen Adaptation gebracht hat, nämlich (noch vor dem "Slenderman"-Film von 2018) zu einer TV-Serie bzw., genauer, zur ersten Staffel der Anthologie-Show "Channel Zero". Besagte Season (nach "Candle Cove" erschienen noch drei weitere auf Creepypastas basierende Storys) habe ich mir neulich mit wohligem Schauder angeschaudert, äh: -geschaut. Ich hoffe, der geistige Vater dieser modernen Gruselmär wurde angemessen dafür entlohnt. (Wie ich sehe, hat dieser Cartoonist auch noch etliche andere Projekte am Start.) 

Mittwoch, 2. Mai 2018

Was regnet denn da?


Dieser xkcd-Comic von vergangener Woche spielt im letzten Panel auf die sogenannten Witterungsverben an, welche "trotz ihrer Häufigkeit im Sprachgebrauch in der Sprachwissenschaft wenig diskutiert" werden, "und die Meinungen zu ihrer syntaktischen Valenz und semantischen Beschreibung sind kontrovers".[1] Das Thema ist hochkomplex, schnell ist man in der Relationalen Grammatik und bei irgendwelchen "Unakkusativitätshypothesen". Im Wesentlichen geht es um die Frage, welche Rolle das es in Phrasen wie "es regnet", "es hagelt" usw. spielt.

Regnen & Co. sind unpersönliche Verben, in dem Satz "Es regnet" scheint es kein logisches Subjekt zu geben. Zumindest nicht mehr, denn historisch könnte das Pronomen es ein tatsächliches Agens, etwa eine Gottheit, ersetzt haben ("Jupiter pluit.").[2] Schön finde ich die metaphysische Erklärung: "Nach dieser Theorie steht das es für eine geheimnisvolle Macht, die nicht näher zu bestimmen sei, und gerade darin wird auch der Zweck der Impersonalien gesehen." (Hans-Jürgen Heringer) Aber zurück zum es als rein formales Subjekt. Dazu "wird u.a. Folgendes angeführt: es ist nicht kommutierbar, d.h. kann durch kein anderes sprachliches Element ersetzt werden". Dagegen möchte ich einwenden, dass Wendungen wie "Hat das geregnet?" durchaus, vor allem im norddeutschen Sprachraum, möglich und geläufig sind.

Weitere Bezeichnungen für das es in den semantisch null- und syntaktisch einwertigen Witterungsverben sind "Pseudoaktant" und – vgl. das "dummy pronoun" im obigen Comic – "Dummy-Subjekt".[3] Die Idee, dass es in der Tat, wie angesprochen, an die Stelle von Götternamen getreten ist, "als die alte Religion und die animistische Interpretation der Welt immer weniger wichtig wurden"[4], gefällt mir immer besser, je länger ich darüber nachdenke. Bei Homer heißt es ja auch: "Zeus regnet" und "Zeus donnert". Das Wetter ist halt wirklich "an entity".

1 Schmitz, Katrin: Die Witterungsverben im Französischen und Italienischen. In: Kailuweit, Rolf / Hummel, Martin (Hgg.): Semantische Rollen. Tübingen: Narr 2004.

2 Alles in diesem Absatz nach Nikula, Henrik: Unpersönliche Konstruktionen. In: Ágel, Vilmos et al. (Hgg.): Dependenz und Valenz. Ein internationales Handbuch der zeitgenössischen Forschung. Vol. 2. Berlin / New York: de Gruyter 2006. 
3 Kolehmainen, Leena: Fennosaxonische Wettervalenzen. Turbulenzen im Valenzverhalten finnischer und deutscher Witterungsverben. In: dies. / Lenk, Hartmut E.H. / Liimatainen, Annikki (Hgg.): Infinite kontrastive Hypothesen. Frankfurt a.M. et al.: Lang 2010.
4 Viti, Carlotta: Variation und Wandel der Syntax der alten indogermanischen Sprachen. Tübingen: Narr 2015.

Freitag, 1. Dezember 2017

Mit den Tagen durchs Jahr

Kauf-/Geschenktipp für zwischendurch: der "Calendar of Obscure Holidays 2018" von "The Nib" (bekannt aus diesem Blog). Weil der Mensch ja nicht nur einen Tages-, sondern auch einen Monatskalender braucht. Und in diesem hier sind die abseitigsten Gedenktage, die es tatsächlich gibt, eingetragen und (zumindest zwölf davon) von unterstützenswerten Zeichnerinnen und Illustratoren bildlich veranschaulicht. Wenn man den Kalender jetzt bei Topatoco bestellt, kommt er noch dieses Jahr an!

Im Januar wird der Luftpolsterfolienwertschätzungstag gefeiert (Spoiler!)

Montag, 5. Juni 2017

Ich wäre gern Garnier-Gourmet

Auszug aus einem Mr.-Lovenstein-Comic:


So geht es mir auch! Nachdem ich mich damals schon zurückhalten musste, das Vanille-Papaya-Shampoo von Garnier nicht hinterzuschlürfen, habe ich seit kurzem dieses neue appetitanregende Haarwaschmittel aus der Reihe "Wahre Schätze" im Badezimmer stehen:


Es enthält Rizinusöl und Ahornsirup, beides Stoffe, die man auf Anhieb nicht mit Wohlgeruch verbindet. Der Text auf der Flaschenrückseite geht auf diesen Aspekt auch gar nicht ein, sondern klärt uns über "revitalisierende" bzw. "nährende und stärkende Eigenschaften" auf. Mir ist das egal; auch dass die Ingredienzien einerseits aus nachhaltigem Anbau stammen, andererseits zum Teil gruselig synthetisch klingende Namen haben: geschenkt. Auf den Duft kommt es an, und der ist superb!

Schlechte Erfahrungen habe ich dagegen mit einem anderen großen Kosmetikhersteller gemacht: Die Aerosoldosen, in denen der "Sensitive"-Rasierschaum von Palmolive steckt, versagen regelmäßig den Dienst! Entweder kommt trotz kräftigem Drücken überhaupt nichts raus oder der Inhalt spritzt und sprotzt in flüssigem (!) Aggregatzustand in alle Richtungen. Was für ein Ausschuss. Die beste Rasiercreme ist meiner Meinung nach das exklusiv bei dm erhältliche "Balea Men Ultra Sensitive Rasiergel". (Nicht bezahlte Reklame)

Samstag, 29. April 2017

Sayers revisited

Ich freue mir gerade einen Ast! Der Reihe nach. Es gab von 2005 bis 2009 einen auch in Zeitungen gedruckten Webcomic (bzw.: einen auch online publizierten Zeitungscomic; diese Henne-Ei-Frage kann ich nicht beantworten) namens "Thingpart", den ich 2011 "imho einer der pointiertesten aller Zeiten" nannte – und wer bin ich, mir selbst zu widersprechen?

(Beweismaterial. Zur Großansicht klicken.)

Mindestens genau so super wie "Thingpart" war die abgedrehte, bei MAD beheimatete Reihe "The Machine That Travels Through Time", die meines Wissens leider nirgendwo vollständig archiviert ist.


In den Jahren nach dem Ende von "Thingpart" veröffentlichte die Schöpferin, Joey Alison Sayers, unregelmäßig Skizzen, Entwürfe und Bildgeschichten auf ihrer Homepage, die ich aber irgendwann aus den Augen verlor ... bis ich itzt durch einen Blogpost darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Künstlerin aktiver ist denn je: Auf GoComics erscheint seit Februar 2017 jeden Montag, Mittwoch und Freitag ein neuer Strip, und auf The Nib gibt es schon seit einem Jahr politische Comics von ihr. ARCHIVE BINGING!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Webcomics revisited

Es ist wie ein Fluch: Fast immer, wenn ich einen Webcomic empfehle, stellt dieser kurze Zeit später seine Updates ein. Zeit zu fragen: Was kann ich mir denn überhaupt noch ankucken für meine tägliche Dosis Comicspaß?

Endgültig beendet sind oder scheinen zu sein:

Completely Serious Comics
1111 Comics
Thoughtshake Comics
Doghouse Diaries
Gunshow
Abstruse Goose
Maneggs
Last Place Comics
Space Avalanche
Three Word Phrase
For Lack of a Better Comic

Mögen die Links all jene zum Archive-bingen einladen, die diese Serien nicht kennen.


Nur noch sporadisch neue Inhalte gibt es bei:

Amazing Super Powers
Safely Endangered
Two Guys and Guy
The Earth Explodes
Left-Handes Toons
Anyone for Rhubard? (wo es allerdings Anfang des Jahres ein kurzes Aufbäumen in Form der Reihe "Unimportant Moments in History" gab)
Moonbeard (Just heute erschien ein neuer Strip, juchhu!)

Von den Seiten, die ich vor sechseinhalb Jahren hier verlinkt habe, sind mittlerweile gänzlich verschwunden: White Ninja Comics (was SEHR traurig ist; wenigstens ein Buch, das ich einst kaufte, hält die Erinnerung wach), Plastic Brick Automaton (wir ganz Alten kennen es noch als "Lego Robot"), Truck Bearing Kibble.


Zuverlässig frischen Stoff liefern:
Poorly Drawn Lines (Montag, Mittwoch, Freitag)
Optipess (mindestens 1x pro Woche)
xkcd (Montag, Mittwoch, Freitag)
Cyanide & Happiness (täglich)
SMBC (täglich)
The Gentleman's Armchair ("wheneverly")
Extra Fabulous Comics (durchschnittlich 1x pro Woche, seit einiger Zeit übrigens mit "stylistic suck")
Owlturd Comix (mehrmals pro Woche)
Loading Artist (durchschnittlich 1x pro Woche)
Toothpaste for Dinner (täglich)
Invisible Bread ("every Tuesday and Thursday and sometimes Wednesday")
Channelate (mindestens 1x pro Woche)
Buttersafe (Dienstag & Donnerstag)
Chainsawsuit (mehrmals pro Woche)
Mr. Lovenstein (mehrmals pro Woche)

Wer mir weitere Empfehlungen empfehlen mag, möge sie mir via Kommentarfunktion empfehlen!

Freitag, 1. April 2016

Ein Aprilwitz, tausend Zeichnungen

Am heutigen ersten April haben sich mehrere Webcomics untereinander abgesprochen und ein und denselben Bildwitz nach ihrer jeweils eigenen künstlerischen Umsetzung veröffentlicht:

1111 Comics


Cyanide & Happiness

Deathbulge

Left Handed Toons

Owlturd



Falls ich einen vergessen habe, bitte Bescheid sagen. Auch, wenn jemand weiß, ob die Aktion irgendeinen tieferen Sinn hat.

Update: Geeksaresexy hat mehr!

Montag, 25. August 2014

Wenn die Gondeln Trauer tragen

Heute bei xkcd:


Okay, let's see...

Stiftung Schwyzer Festungswerke
Air Force Commendation Medal
Lithocarpus blumeanus
Plasma-unterstütztes Ätzen
Bianchetta Genovese
???

Ach ja: Auch der Werbespruch "Bonduelle ist das famose Zartgemüse aus der Dose" lässt sich zu diesem tune singen!

PS: Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass die Zeichentrickserie, die jetzt im Kino ihre saublöde Michael-Bay-Auferstehung erlebt, in Deutschland unerklärlicherweise unter dem Titel "Teenage Mutant Hero Turtles" lief. Und wer sang in jener deutschen Fassung den Titelsong? Frank Zander!

Sonntag, 23. März 2014

Die besten Webcomics

1.) Thoughtshake Comics. Scheint zu pausieren oder beendet worden zu sein. 

2.) 1111 Comics. Wird nahezu täglich aktualisiert. Kommt manchmal mit etwas drögen religiösen/philosophischen "Lehren" daher, weiß aber gelegentlich mit absurdem Humor zu brillieren.


Sonntag, 12. Januar 2014

Die besten Webcomics

Heute: Two Guys and Guy. Updates Montag, Mittwoch, Freitag. Drei-Panel-Comics, bei denen sich der Humor fast ausschließlich aus den Mono- und Dialogen ergibt. Nummer 400 (!) erscheint in Kürze. (Zur Großansicht der Beispielcomics draufklicken.)

Samstag, 14. Dezember 2013

Buchtipp

Ich muss an dieser Stelle noch einmal auf den Zeichner Dakota McFadzean hinweisen, dessen Comicstripseite ich bereits im Februar empfohlen hatte. Der hat nämlich vor kurzem ein Taschenbuch mit 13 mehr oder weniger langen Bildgeschichten herausgebracht. Es heißt Other Stories and the Horse You Rode in on (Conundrum Press) und ist unterhaltsam, grotesk, melancholisch, tiefsinnig, verstörend, lustig, traurig und vor allem sehr, sehr, sehr schön. Kauft es!