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Sonntag, 18. Januar 2026

Mythos Arbeit

Geständnis: In manchen Bereichen des Lebens habe ich alarmierend wenig Ahnung. Durch besondere Unkenntnis und, falls das ein Wort ist, Unerwachsenheit zeichne ich mich aus, wenn es ums Geldverdienen geht. Sagt mir etwa jemand (warum auch immer), er oder sie verdiene "65.000 Euro im Jahr", weiß ich nicht, was ich mit dieser Information anfangen soll. Ist das viel oder wenig? Brutto oder netto? Ist die Person Freiberufler/in? Gehen da mithin Kranken- und sonstige Versicherungsbeiträge von ab? Es kommt ja, wie so oft, drauf an. Meiner Ignoranz zuträglich ist, dass man mich mit hohen Einkünften oder sonstigem Statusausweis überhaupt nicht beeindrucken kann.

Der neueste Focus hat mir endlich ein wenig Aufklärung verschafft. Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt beträgt demnach in Deutschland 51.272 Euro, wobei sich immer noch ein empörender Gender-Gap auftut (Männer: 53.856 €, Frauen: 47.028 €). Vom Ost-West-Gefälle abgesehen, zeigen sich zudem Unterschiede, betrachtet man die Gehaltskarte nach Bundesländern aufgeschlüsselt: Hessen liegt mit 55.000 € vorn, ganz hinten rangiert mit 43.000 € Mecklenburg-Vorpommern, welches aber immerhin die größte positive Veränderung zum Vorjahr aufweisen kann (8,8 % Zuwachs).

Welche Branche hat die bemerkenswerteste Gehaltsentwicklung? Man kann sich's denken: Dank Schönheitswahn, Looksmaxxing, Longevity und sonstigen nicht nur von Social Media forcierten Bizarro-Trends (der Spiegel informiert diese Woche über das "Forever-35 Face") gab es im Bereich Sport/Beauty 2025 den markantesten Gehaltsanstieg, nämlich 10 Prozent. Der Wunschtraum der heutigen Jugend – Influencer werden – kommt nicht von ungefähr. Wie sieht es mit anderen Berufen konkret aus? Auch dazu hat der Focus aktuelle Statistiken. Mit einem Bruttojahresgehalt von 97.462 Euro sind – noch vor Piloten, Ärzten und Professoren – die Wirtschaftsprüfer Spitzenreiter. Außerdem in den Top-10: Program-Manager, Rechtsbeistand und Service-Delivery-Manager, drei Berufe, unter denen ich mir nichts vorstellen kann. Da "Anwalt" als eigener Punkt aufgeführt ist (Platz 9), muss es sich beim "Rechtsbeistand" um etwas Separates handeln, aber gewiss etwas anderes als die in § 149 StPO erfassten natürlichen Personen. Und ist ein "Softwarearchitekt" (Platz 6) dasselbe wie ein Programmierer? "Besonders schlecht bezahlt" sind u.a. Schulbegleiter, Friseure, Floristen, Küchenhilfen und Reinigungskräfte. Beruhigend ist es, dass nur 17 Prozent aller Deutschen den Wohlstand im Lande für "eher gerecht verteilt" halten ("eher ungerecht": 69 %, im Gehaltsschlusslicht Meck-Pomm gar 90,3 %), wie man einem anderen datensatten Artikel im selben Heft entnehmen kann ("Wie geht es Deutschland?").

Samstag, 30. Dezember 2023

Übersetzungs-Poesie

Kennt ihr das? Ihr lest etwas, das so schlecht übersetzt ist, dass es laut ausgesprochen fast schon wieder schön klingt? In einer Kurzbesprechung des neuen Albums von André 3000 hieß es neulich im Focus:

"Ich schwöre, ich wollte wirklich ein 'Rap'-Album machen, aber dies ist buchstäblich, wohin mich der Wind blies", nennt der Outkast-Rapper einen Titel seines Soloalbums übersetzt [...]

Seit fast zwei Wochen muss ich diese Zeile ständig vor mich hin murmeln: Dies ist buchstäblich, wohin mich der Wind blies.

Samstag, 22. Mai 2021

Drei Gedanken zu Tieren und Menschen

Als ich neulich ankündigte, aufgrund eingeschränkter Blogpflegekapazitäten vorübergehend verstärkt auf altes Material zurückzugreifen, ahnte ich noch nicht, dass das Heraussuchen und Aufbereiten von Archivtexten auch nicht weniger zeitraubend ist, als gleich neue Beiträge zu schreiben. 

1. [2.8.2017] Schildkröten müssen sich mit einem Panzer schützen, weil sie wegen ihrer Langsamkeit leichte Beute für andere Tiere sind. Aber was macht sie überhaupt erst so langsam? Genau: DER PANZER!

2. [16.5.2007] Als ich notgedrungen durch einen Focus, der im Wartezimmer rumlag, blätterte, stieß ich auf einen Artikel über Liebe und Sexualität. Darin fiel der Satz "Wissenschaftler rätseln, warum viele Tierarten, z.B. Schimpansen und Störche, vorwiegend monogam leben." Die Antwort ist mir natürlich sofort eingefallen: Weil diese Tiere alle gleich aussehen!

3. [9.4.2010] Meine Meinung: Wissenschafts-News werden immer langweiliger. Neulich wurde aufgrund eines in Sibirien gefundenen Fingerknochens eine neue Menschenart bekannt gegeben, heute liest man schon wieder von einem neuen Vorfahren des Menschen, diesmal aus Südafrika. Es gibt mittlerweile so viele Menschenarten, dass man bereits vergessen hat, den Schimpansen als Homo zu klassifizieren (so vorgeschlagen im Mai 2003)! Wenn man mal keine neue Menschenart aufspürt, entdeckt man neue Planeten (zuletzt CoRoT-9 b) oder neue Elemente (zuletzt Nummer 117). Diese "Sensationsmeldungen" verändern aber nie unser Bild von der Welt, denn die Menschenarten sind nie das Missing Link, die Planeten liegen nie in unserem Sonnensystem und die Elemente kommen nie in der Natur vor.

Samstag, 13. Juli 2019

Aufmachertrend Sommer 2019

Für die Nachwelt (die es freilich in ein paar Jahrzehnten nicht mehr geben wird) sei hier festgehalten, was Wochenzeitungen und -zeitschriften derzeit auf ihre Titel packen:
  • Focus, 8. Juni: "Ich mag Fleisch. Ich fliege gern. Ich fahre Auto. 40 Ideen, wie Sie trotzdem klimafreundlicher leben können"
  • Zeit, 11. Juli: "Der Mythos vom Verzicht. Kein Fleisch, kein Flug, kein Auto – der Mensch soll auf immer mehr verzichten. Doch die Enthaltsamkeit des Einzelnen hilft nicht weiter."
  • Spiegel, 13. Juli: "Richtig und gut leben. Die Welt retten, ohne sich einzuschränken – geht das?"
In den jeweiligen Redaktionsstuben möchte man gern mal Mäuschen sein. "Der Leser mag weder Panikmache noch erhobene Zeigefinger. Er will in seinen Handlungen und Meinungen bestätigt und dabei nur ganz sanft erzogen werden. Lasst uns also die Leute dazu ermutigen, im Wesentlichen so weiterzumachen wie bisher, ihnen ein paar leicht umzusetzende Tipps an die Hand geben, und alle fühlen sich wohl!"
Konsequent und schon wieder sympathisch fände ich ein Magazin, das folgenden Kurs einschlägt: "Lachend in den Untergang: Kreuzfahrt, Steak und Monsterjeep – so machen wir uns die letzten Jahre der Menschheit so angenehm wie möglich."

Mittwoch, 20. März 2019

We were promised Jetpacks

Viel wurde und wird sich hierzulande über das Flugtaxi lustig gemacht, und auch ich gebe zu, 'Ist die übergeschnappt?' gedacht zu haben, als Digitalministerin Bär zum ersten Mal davon sprach. Doch mittlerweile kann ich die bundesweite Einführung dieser Mini-Helikopter kaum erwarten, auch wenn sich das Warten lange hinziehen wird. Mit bis zu 120 km/h und vier Personen an Bord soll sich der "City-Airbus" ab 2025 über deutsche Städte hinweg bewegen, schreibt diese Woche der Focus. "Und das zum Taxipreis." Ich halte dies fest, damit man im Jahr 2025 sagen kann: Haha, 2019 hat es geheißen, die ersten Flugtaxis könnten bereits 2025 im Einsatz sein!

Ich bin skeptisch. Die Grenzen der Ingenieurskunst bereiten mir dabei gar keine Sorgen, wohl aber die vermaledeiten Gesetze. Die Mobilität betreffende Regelungen zu ändern, ist bekanntlich ein Ding der Unmöglichkeit. Man könnte schon so viel weiter sein, aber das bestehende Recht ist scheint's in Asphalt gemeißelt. Focus: "In den Städten und auf dem Land entstehen Shuttle-Dienste, die dank Digitalisierung effizienter denn je funktionieren – könnten. In der Praxis verhindern die alten Paragrafen aber beispielsweise, dass neue Pendeldienste von Tür zu Tür fahren dürfen. So muss der Shuttle-Dienst Ioki, eine Tochter der Deutschen Bahn, derzeit in Hamburg virtuelle Haltestellen ansteuern. Alle 200 Meter gibt es eine. Dort können die Fahrgäste ein- und aussteigen. Ein direkter Tür-zu-Tür-Verkehr ist nicht erlaubt. [...] Auch Fahrdienstfirmen drängen auf eine Gesetzesänderung: Bis jetzt müssen ihre Fahrer, die Personen befördern möchten, nach jeder Tour an ihren Betriebssitz zurückkehren. Diese Bestimmung schützt das Taxigewerbe, verhindert aber auch Wettbewerb."

Und hier reden wir nur von dem, was sich am Boden abspielt. Urbaner Luftverkehr ist, wie die Kopflosigkeit in puncto privater Drohnenbetrieb gezeigt hat, noch mal ein ganz anderes Kaliber. Flugtaxi-Begeisterte werden also erst einmal in die ansonsten mir enorm dröge vorkommende Pionierstadt Dubai pilgern müssen: Hier sollen schon ab 2020 deutsche Velocopter Passagiere befördern.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Vom Pferd erzählt

Im aktuellen Focus schreibt Helmut Markwort in seinem "Tagebuch":
Überall ist zu lesen, dass das Bundeskriminalamt (BKA) quasi staatliche Trojaner in Handys schmuggelt, um Mitteilungen zu überwachen. In Wahrheit waren die Trojaner die Opfer, und die Griechen waren die Täuscher, die Betrüger. Es ist der größte Propagandaerfolg der listenreichen Griechen, dass die reingelegten, ausgerotteten Trojaner auch zum Symbol für Täuscher werden. Niemand wird je schreiben, das BKA setzt Griechen zur Überwachung ein.
Und warum wohl wird das niemand schreiben, auch der Focus nicht? Weil sonst kein Leser verstehen würde, worum es geht. Mensch, Markwort! "Trojaner" ist einfach eine Verkürzung von "Trojanisches Pferd", das nennt man Sprachökonomie. Die Griechen selbst haben mit dieser Entwicklung nichts zu tun; von "Propaganda" zu reden ist mithin Propaganda.

Dienstag, 29. November 2016

Die ekelhaftesten Stellen aus dem Focus-Aufmacher "40 neue Helden unter 40"

- über Paula Beer: "Als Kind Montessori-Schule. Dann Schauspielerin. Klingt nach Klischee? In ihrem Fall stimmt es."

- über Damir Doma: "Der Junge ist Nische, und er will es so."

- über Jan Böhmermann: "Wenn er es anknipst, dieses berühmte, unnachahmliche Grinsen, dann ist irgendeiner fällig."

- über Johannes Haushofer: "Akademiker auf der ganzen Welt träumen davon, nur eine dieser Stationen im Lebenslauf zu haben – Haushofer hat sie alle: [...] Wow!"

- über Katja Kipping: "Sie ist der Beweis, dass auch Emanzen Sexsymbole sein können. Männer, die sie kennen, schwärmen von ihrem süßen sächsischen Akzent. Männer, die sie wählen, von ihrem Schmollmund."

- über Julian Nagelsmann: "Bei der TSG löste er Huub Stevens als Cheftrainer ab. Dabei ist das keine Ablösung, sondern ein Paradigmenwechsel."

- über Peter Scholze: "Zahlentheorie und algebraische Geometrie – hört sich für viele wie Folterbank an. Scholze dagegen kriegt richtig gute Laune, wenn's kompliziert wird."

- über Jens Spahn: "Spahn gilt als smart, er kann Ellenbogen."

- über Jorinde Voigt: "Sie jongliert mit Medien wie ein Clown mit bunten Bällen."

(Quelle: Focus 47/16, S. 54-66)

Freitag, 6. November 2015

MÜSSEN WIR ALLE ERFRIEREN?

Anfang der Woche schreckte uns "Spiegel online" mit dieser Schlagzeile auf: "Gasspeicher so leer wie noch nie im Herbst".

"Leer wie nie": eine Phrase, die einmal mehr zeigt, wie gut der Spiegel in Sprachdingen inzwischen mit der Bild mithalten kann ("Anni Friesinger nackt wie nie!"). Das Adjektiv "leer" definiert der DUDEN so: "nicht mit etwas gefüllt; ohne Inhalt". Ein Gasspeicher kann schlechterdings nicht eben mal "ein bisschen leer" oder gar "leer wie nie" sein. Ich könnte mich eventuell auf die Formulierung "leerer als im Vorjahr" einlassen, wenn verdeutlicht werden soll, dass in einem Behälter weniger drin ist als im Jahr davor. Oder warum nicht wie die FAZ, welche "Spiegel online" in seinem Artikel verlinkt, einfach "Gasreserven so gering wie lange nicht" schreiben? Das wäre freilich weniger reißerisch.

Aber wie leer sind die Erdgasspeicher denn nun? "Fast leer!", schrei(b)t ähnlich panisch "Focus online". Das Wirtschaftsministerium weiß es genauer: Die Füllstände betragen 77 Prozent. Aha. Da kann man schon mal durchdrehen. Erinnern wir uns an das Jahr 2013, als unisono vor einem kommenden Fimbulwinter gewarnt wurde, der uns, wenn nicht das Leben, so doch mindestens horrende Energienachzahlungen kosten würde. "Die Jahresrechnung 2013 könnte um bis zu 18 Prozent höher liegen als im vergangenen Jahr, wie aus einer Schätzung des Deutschen Mieterbundes (DMB) hervorgeht", wusste die Welt. Und schon im November 2012 hatte die Bild den "teuerste[n] Winter aller Zeiten" ausgerufen. Dazwischen dann immer wieder die Angstmacherei davor, dass uns der Russe den Gashahn zudreht. Ja, es wurde eine ungemütliche Jahreszeit, aber trotzdem kannte ich keine Person in meinem Umfeld, die dabei einen Zeh verlor oder einen Kredit aufnehmen musste, um die nächste Nebenkostenrechnung zu begleichen. Ich habe sogar ein paar Euro rückerstattet bekommen; dieses Jahr übrigens auch.

Deutsche Medien sollten sich in manchen Dingen die Gelassenheit Österreichs zum Vorbild nehmen: "Die österreichischen Gasspeicher sind heuer etwas weniger gefüllt als im Vorjahr. Das sei aber kein Problem, da einerseits Österreich traditionell eine der höchsten Deckungsquoten in Europa habe und andererseits die Lage in der Ukraine stabiler sei, sagte OMV Vizepräsident Controlling, Christoph Trentini, am Donnerstag bei der Gewinnmesse." (Tiroler Zeitung, 15.10.2015)

(Noch eine semantische Spitzfindigkeit als Zugabe. Der Geschäftsführer von Deutschlands größtem Gasnetzbetreiber erklärt, was das Gegenteil von "leer" ist: "Voll sein heißt 95 Prozent plus x." Wäre also auch das geklärt.)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Der Stock

Im November 2010 fand ich in irgendeinem Lustige-Bildchen-Thread dieses lustige Bildchen:


Jaaaa, da hat man sich noch drüber mokiert, "forever alone", haha.

Vier Jahre später jedoch stellt das Wochenmagazin Focus dies vor:


Ein allen Ernstes "Selfie Stick" genanntes Utensil, das die Firma Rollei für 55,- Euro vertreibt. Im Gegensatz zu dem Behelfsteil der Dame im oberen Foto hat der Stick einen Auslöseknopf im Griff; man muss bei seiner Kamera bzw. seinem Smartphone also nicht den Selbstauslöser programmieren und unnötig lange in einer entwürdigenden Pose verharren. Wobei, Entwürdigung nehmen Menschen, denen so ein Stock bisher in ihrem Leben fehlte, liebend gern in Kauf. Oder?

Dienstag, 1. Juli 2014

Hund und Kuckuck

Hier meine zwei Lieblings-Lachanlässe aus den Medien der letzten drei Wochen:

(bild.de, 17.06.2014)

(Focus, 30.06.2014)

Freitag, 7. Dezember 2012

Betr.: Duos, Hirschkuh, Browsing, schlechtes Deutsch

Wenn sich die John-Lennon-Witwe Yoko Ono mit der französischen Sängerin Patricia Kaas zusammentäte, könnten die zwei ein Moderationsduo namens "Yoko und Kaas" gründen. Aber warum sollten sie das tun?

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Wer möchte da nicht Mäuschen sein?
(Quelle: so 'n Prospekt)

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Wenn ich im Forum "Post Your Favorite" von Something Awful browse, habe ich gewohnheitsmäßig mehrere Threads gleichzeitig geöffnet, darunter "Funny Pictures" sowie "What did you just buy?" Wenn ich dabei zwischen den Tabs hin und her schalte, vergesse ich gelegentlich, welchen Thread ich nun gerade betrachte. So kann es passieren, dass ich im "What did you just buy?"-Thread bin, gelangweilt nach unten scrolle und dabei denke "Was ist denn an diesen Bildern lustig?" Dann fällt mir ein: "Ach nee, hier geht's ja gar nicht um witzige Bilder, sondern um Kaufanregungen!", und ich muss noch einmal nach oben scrollen!!! Wer kennt ähnliches? Meldet euch!

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"Nein, wir sind okay." – Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass uns solche Sätze inzwischen als korrektes Deutsch verkauft werden. Bald wird man eingedeutschte Fassungen englischsprachiger Filme sehen, in denen nach einem überwundenen Streit die Frage fällt: "Sind wir gut?"
(Quelle: Focus)

Mittwoch, 28. März 2007

Der Konjunktiv der Woche

Im Wochenmagazin Focus ist auf S. 96 tatsächlich zu lesen: "Schmölzen die etwa 1,6 Millionen Kubikkilometer Eis [...]" 
Geil, wa?